3. Handball-Liga West

TuS Volmetal belohnt sich für Engagement und Leidenschaft

Das Zerren am Trikot von Volmetals Philipp Dommermuth hilft den Altjührdenern nicht: Der TuS behält am Ende klar mit 30:19 die Oberhand. Foto:Richard Holtschmidt

Das Zerren am Trikot von Volmetals Philipp Dommermuth hilft den Altjührdenern nicht: Der TuS behält am Ende klar mit 30:19 die Oberhand. Foto:Richard Holtschmidt

Hagen.   3. Handball-Liga West: Durch 30:19-Sieg gegen SG VTB Altjührden verpasst Ibisch-Team nur besseren direkten Vergleich knapp.

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Am Ende gab es fast nur zufriedene Gesichter nach dem Handball-Drittliga-Spiel des TuS Volmetal gegen die SG VTB Altjührden. Auf der einen Seite waren da die glücklichen Gastgeber, die mit dem 30:19 (10:6)-Heimsieg einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt feiern konnten und vor allem seit längerer Zeit mal wieder begeisternd vor heimischem Publikum aufspielten. Auf der anderen Seite konnten die Gäste wenigstens einen kleinen Erfolg für sich verbuchen: Nach ihrem 31:19-Erfolg im Hinspiel sind sie im direkten Vergleich vorne.

Und so fiel das Urteil vom bis gestern noch ungeschlagenen neuen Altjührdener Trainer auch klar aus: „Volmetal war uns in allen Belangen überlegen“, sagte Christian Schmalz nach der Partie. Er brachte damit das auf den Punkt, was in den 60 Minuten zuvor alle der rund 350 Zuschauer in der Sporthalle Volmetal beobachten konnten. Die Gastgeber bestimmten ab der ersten Minute das Geschehen und lagen im weiteren Spielverlauf nicht einmal in Rückstand. „Wir haben es dieses Mal zu 100 Prozent geschafft, die Vorgaben umzusetzen“, freute sich ein sichtbar zufriedener Christoph Ibisch nach der Partie. Der Übungsleiter des TuS Volmetal sah sein Team vor allem mit viel Engagement und Leidenschaft verteidigen - mit einem wieder einmal starken Sidney Quick dahinter. Nur sechs Mal musste der Schlussmann der Grün-Weißen im ersten Durchgang hinter sich greifen, womit der Grundstein für den nie gefährdeten Erfolg gelegt war.

Die Volmetaler Deckung zwang die Gäste immer wieder zu technischen Fehlern oder unvorbereiteten Würfen, woraus die Ibisch-Sieben zu einfachen Toren kam. „Wir haben durch die Bank gut gespielt, das war eine mannschaftlich geschlossene Leistung“, sagte der Volmetaler Trainer nach der Begegnung. Einzig Jan König stach mit seinen 13 Toren (8 von 9 Siebenmetern verwandelt) wieder einmal hervor. Der TuS-Spielmacher profitierte allerdings auch von der Rückkehr von Niklas Polakovs und Dominik Domaschk - die beiden Halbspieler traten zwar gemeinsam mit nur vier Toren in Erscheinung, sorgten aber allein damit für mehr Räume. „Es hat sich gezeigt, dass es wichtig ist, die beiden dabei zu haben. Sie machen uns unausrechenbarer“, freute sich Christoph Ibisch über die Rückkehr der zuletzt fehlenden Rückraumspieler.

Der Volmetaler Trainer war nach dem ersten Sieg nach fünf Niederlagen hintereinander glücklich, richtete den Blick aber auch schnell wieder aufs große Ganze. „Das Spiel hat wieder einmal gezeigt, das man sich nie ausruhen kann“, so Ibisch. Dass der direkte Vergleich mit einem Tor an die Norddeutschen ging, wurmte ihn nur kurz: „Das trübt die Freude ein wenig, schmälert die Leistung der Mannschaft aber nicht.“

Kommenden Samstag erwartet den TuS dann in der Fremde wieder ein ganz anderes Spiel. Dann geht es gegen den souveränen Tabellenführer HSG Krefeld. „Wir müssen auch einmal überraschende Punkte holen“, sagt Ibisch. In Krefeld wäre eine Gelegenheit dazu.

TuS Volmetal: Quick, Treude;- König (13/8), Blümel (4), Heidemann (4), Dominik Domaschk (3), Dommermuth (3), Kowalski (1), Polakovs (1), Herzog (1), Schlotmann, Warland, Dennis Domaschk, Rinus, Fäseke.

Tore Altjührden: Summa (7/4), Söndergaard (4), Abram (3), Behrends (3), Brötje (1), Janssen (1).

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