3. Liga

Verkorkste Vorbereitung soll für TuS Volmetal Weckruf sein

Ob er den TuS Volmetal am Samstag unterstützen kann, ist noch fraglich: Michael Romanov musste wegen einer Fußoperation zuletzt pausieren

Foto: Michael Kleinrensing

Ob er den TuS Volmetal am Samstag unterstützen kann, ist noch fraglich: Michael Romanov musste wegen einer Fußoperation zuletzt pausieren Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Die Vorbereitung lief nicht optimal, nun startet die Rückserie für Drittligist TuS Volmetal mit dem Südwestfalen-Derby bei Spitzenreiter Ferndorf

Es wird wieder ernst für die Drittliga-Handballer des TuS Volmetal. Am kommenden Samstag steht für die Mannschaft von Michael Wolf und Dirk Maruska das erste Rückrundenspiel an - das Südwestfalenderby beim Spitzenreiter TuS Ferndorf.

Die Vorbereitung verlief für den aktuellen Tabellenzwölften allerdings nicht wirklich erfreulich, wie Co-Trainer Dirk Maruska zu berichten weiß: „Beim Turnier in Hohenlimburg haben wir uns nicht gut präsentiert. Als klassenhöchstes Team direkt auszuscheiden, war sicherlich nicht so geplant.“ Dennoch möchte er dem Ganzen nicht zu viel Bedeutung zumessen: „Das ganze war ja erst der Aufgalopp, wir hatten zuvor erst einmal trainiert. Und vielleicht war dieses Ausscheiden auch genau richtig, um alle Spieler noch einmal wach zu rütteln.“

Insgesamt blicken die Volmetaler auf eine relativ kurze Vorbereitungsphase zurück: Warum, das erklärt Maruska so: „Die Mannschaft hatte zuvor kaum mal eine Pause. Durch die Relegation im vergangenen Jahr hat sich unsere Saison sehr lang gezogen. Es war an der Zeit, Kräfte zu tanken.“

Am 16. Januar wird es zwischen zwei Spieltagen dann noch einmal ein Testspiel für die Volmetaler geben. Das Wolf-Team empfängt die Zweitligavertretung von Eintracht Hagen in der Sporthalle Volmetal.

Vorher aber wartet mit Ferndorf der verlustpunktfreie Spitzenreiter auf die Hagener. „Wir werden 110 Prozent abrufen müssen. Wenn Ferndorf dann vielleicht nur bei 60 Prozent ist, dann haben wir vielleicht noch eine Chance“, witzelt Maruska, fügt aber ernst hinzu: „Natürlich wollen wir kein Spiel einfach herschenken, aber das wird schon ein ganz schweres Los. Wir treffen quasi auf eine Zweitliga-Mannschaft. Anders sieht es dann eine Woche später aus, wenn wir zu Hause Korschenbroich empfangen. Das sind die Punkte, die wir unbedingt holen müssen.“

Aktuell hat das Wolf/Maruska-Team allerdings noch einige Ausfälle zu beklagen. Michael Romanov (Fußoperation), Florian Schlierkamp (Wadenprobleme), Philipp Brüggemann (Bänderriss) und Niklas Polakovs (Handverletzung) sind angeschlagen.

Zuschauerzahlen beim TuS stimmen

Aber nicht nur nach Punkten führt Ferndorf die Tabelle der dritten Liga an, auch bei den Zuschauerzahlen zählt das Team von Trainer Michael Lerscht zu den Spitzenreitern. Im Schnitt 935 Zuschauer sehen sich die Heimspiele in der Sporthalle Kreuztal an. Einzig der TSV Bayer Dormagen zieht noch mehr Handball-Begeisterte an (975 Zuschauer). Der TuS Volmetal liegt mit 330 Zuschauern auf dem neunten Rang. Für Abteilungsleiter André Blümel eine ordentliche Zahl: „Luft nach oben ist natürlich immer noch da, aber wir sind definitiv zufrieden.“

Vor allem mit die Atmosphäre in der Dahler Halle ist das Aushängeschild des Drittligavereins zufrieden. „Wir haben immer eine super Stimmung, tolle und vor allem treue Zuschauer und Fans, so wie man sich das wünscht.“ Und bei den Topspielen sei die Halle auch immer mehr als gut gefüllt: „Wenn wir gegen Eintracht Hagen, Schalksmühle/Halver, oder auch Menden spielen dann ist kein Platz mehr frei“, freut sich Blümel.

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