Basketball

VFK Hagen rotiert zum zweiten Meistertitel

Zum zweiten Mal deutscher Meister: Die Ü35-Senioren des VFK Hagen.

Zum zweiten Mal deutscher Meister: Die Ü35-Senioren des VFK Hagen.

Foto: WP

Wiesloch/Hagen.   In Wiesloch feierten die Ü35-Basketballer des VFK Hagen ausgelassen ihren zweiten deutschen Meistertitel. Mit einem 46:43 (14:22)-Finalsieg gegen die gastgebenden Tigers Wiesloch wurden die Hagener nach 2010 erneut Meister,

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Die Party in Hagen fiel bescheidener aus als vier Jahre zuvor, dazu dauerte die Rückfahrt einfach zu lang. In Wiesloch indes feierten die Ü35-Basketballer des VFK Hagen ausgelassen ihren zweiten deutschen Titel. Mit einem 46:43 (14:22)-Finalsieg gegen die gastgebenden Tigers Wiesloch wurden die Hagener nach 2010 erneut Meister, nachdem sie in der Vorrunde Favorit DBV Charlottenburg aus dem Weg geräumt hatten. „Spätestens als wir die Berliner geschlagen hatten, wussten wir um unsere Chance“, freute sich Kosta Filippou, der wie Ingo Freyer beim VFK spielte und coachte.

Den Meister der letzten beiden Jahre entthronten die Hagener gleich zum Auftakt. Zwar fehlten den Charlottenburgern die Ex-Nationalspieler Drazan Tomic, Patrick Femerling und Stephen Arigbabu, doch angeführt von Niklas Lütcke boten sie immer noch ein starkes Team auf. „Eine Art vorgezogenes Finale“, befand Filippou, doch der VFK dominierte von Beginn an und setzte sich am Ende mit 46:39 durch. Wenig Mühe hatte man im Anschluss im zweiten Gruppenspiel gegen dem zweiten Gegner Slama Jama Gröbenzell, den man mit 30 Punkten bezwang. Auch tags darauf der TV Kirchheimbolanden (Filippou: „Morgens um neun war die Uhrzeit unser schwerster Gegner“), der mit 25 Punkten unterlag, konnte den VFK nicht am Finaleinzug hindern. Filippou und Freyer konnten allen 13 mitgereisten Spielern ausreichend Spielzeit gewähren.

Die Wechselmöglichkeiten von der Bank erwiesen sich dann auch im Finale als großer Vorteil. „Wir waren zum ersten Mal sehr tief besetzt und konnten sehr gut rotieren“, sagte Filippou, „bei Wiesloch dagegen schwanden am Ende die Kräfte.“ Zunächst allerdings dominierten die Gastgeber, die mit aggressiver Defensive die Hagener Anspiele unter den Korb verhinderten und von der schwachen VFK-Wurfquote profitierten, und gingen mit einem Achtpunkte-Vorsprung in die Pause. Danach allerdings gingen die Hagener mit mehr Intensität zu Werke und spielten verstärkt über ihre große Garde. Ende des dritten Viertels glichen sie erstmals aus, dann brachte Arnd Neuhaus sie mit zwei Distanzwürfen erstmals in Führung. Wiesloch zwang den VFK nun immer häufiger an die Freiwurflinie, doch Tobias Wiesner und Freyer verwandelten nervenstark - beim 46:40 in der Schlussminute war die Entscheidung gefallen. Daran konnte auch der letzte Wieslocher Dreier mit der Sirene nichts mehr ändern. „Nach der Pause sind wir offensiv ins Rollen gekommen“, freute sich Filippou, doch auch die Gastgeber waren nicht traurig: Der Vizetitel war der größte sportliche Erfolg ihrer Vereinsgeschichte.

Für den VFK Hagen spielten Ingo Freyer, Kosta Filippou, Ralf „X“ Risse, Holm Feyerabend, Andreas „Sepp“ Funke, Oliver Herkelmann, Tim Lipps, Nils Longerich, Martin „Floppy“ Kroog, Alexander „Ali“ Schalk, Tobias Wiesner, Till Oeltermann und Arnd Neuhaus. Mannschaftsbetreuer war Marc Eulerich.

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