Handball

VfL Eintracht Hagen gewinnt Test gegen TuS Ferndorf

Dreifacher Torschütze für den VfL Eintracht im Testspiel gegen den TuS Ferndorf: Kreisläufer Jonas Dell. Foto:Peter Pickel

Dreifacher Torschütze für den VfL Eintracht im Testspiel gegen den TuS Ferndorf: Kreisläufer Jonas Dell. Foto:Peter Pickel

Hagen.   Die Kooperation zwischen Zweitligist VfL Eintracht und Bezirksligist Wetter/Grundschöttel läuft gut an. In Oberwengern gab es einen Hagener Sieg.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das erste Saisonduell der beiden südwestfälischen Handball-Zweitligisten ging an den VfL Eintracht Hagen. Aufgrund einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang setzte sich das Team von Trainer Niels Pfannenschmidt mit 29:27 gegen den TuS Ferndorf durch. Zur Pause hatten die Nord-Siegerländer in der Sporthalle Oberwengern mit 16:13 geführt.

Obwohl das hochsommerliche Wetter nicht unbedingt zum Besuch einer Handball-Vorbereitungspartie einlud, wollten knapp 250 Zuschauer das erste Produkt der neuen Kooperation zwischen Zweitligist Eintracht und dem Bezirksligisten HSG Wetter/Grundschöttel sehen. Genauer gesagt war es das zweite, denn zuvor hatten Niels Pfannenschmidt und zwei seiner Spieler schon ein Jugendtraining an gleicher Stelle geleitet. „Das ist toll angekommen“, urteilte der 2. HSG-Vorsitzende Hendrik Gerlitzki, „die Kooperation ist gut für beide Vereine. Vielleicht besuchen demnächst ja mehr Handballfreunde aus Wetter die Spiele des VfL Eintracht - und wir können durch die Zusammenarbeit unser Leistungsniveau anheben.“

Waldhof verdient sich Sonderlob

Im Testduell der Zweitligateams spielte anfangs der TuS Ferndorf auf dem höheren Niveau. „Wir sind schlecht ins Spiel gekommen“, beschrieb Pfannenschmidt die Startphase, in der seine Mannschaft zunächst hinterherlief (1:5, 4:9). Jonas Dell, vom Bergischen HC gekommener Kreisläufer, hatte seine Farben zwar mit 1:0 in Führung gebracht, doch dann drehte ein anderer Kreisspieler auf: Thomas Rink, vor einem Jahr vom VfL Eintracht nach Ferndorf gewechselt, war der Mann der Anfangsphase. Jetzt schuf er die Grundlage dafür, dass er am Ende mit sechs Treffern bester Torschütze seiner Mannschaft war. Des Weiteren tat sich Lucas Puhl hervor. Der Ferndorfer Klasse-Keeper machte zahlreiche Eintracht-Chancen zunichte. „Wir haben uns dann mit der Zeit in der Abwehr zwar gesteigert, aber vorne immer noch zu viele Bälle verloren“, begründete Niels Pfannenschmidt, warum der Rückstand zwar kleiner wurde, bis zur Pause aber noch nicht aufgeholt war.

Das änderte sich nach Wiederbeginn schnell. Daniel Mestrum per Siebenmeter, Andreas Bornemann und Bartosz Konitz sorgten für den ersten Gleichstand (16:16) nach langer Zeit. „In der zweiten Halbzeit, die wir mit fünf Toren gewonnen haben, haben wir richtig gut gespielt“, fand Pfannenschmidt. Schließlich galt es zu berücksichtigen, dass neben Rekonvaleszent Julian Renninger mit den verletzten Sören Kress und Tim Stefan zwei weitere Leistungsträger fehlten. „Deshalb war die Partie für jene Akteure, die viel gespielt haben, auch eine gute Konditionseinheit.“ Ein Sonderlob hatte der VfL-Coach für Dominik Waldhof parat: „Er hat vier Bälle geblockt und drei erobert.“ Auch vorne tummelte sich der Allrounder, wenn Bartosz Konitz oder Jonas Dell pausierten.

Auch für Lerscht guter Test

„Wir haben am Ende verdient gewonnen, das ist auch gut für den Kopf“, freute sich Pfannenschmidt, nachdem das Spiel über Zwischenstände von 20:19 und 25:23 gedreht worden war. „Auch für uns war es ein guter Test“, bilanzierte Ferndorfs Trainer Michael Lerscht“, „wir haben gesehen, woran wir noch arbeiten müssen.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben