2. Handball-Bundesliga

VfL Eintracht Hagen will in Emsdetten Aufwind nutzen

Sören Kress, bei der 28:31-Hinspielniederlage mit zehn Treffern Toptorschütze des VfL Eintracht, wäre am Ostermontag mit einer geringeren Ausbeute zufrieden, wenn dafür diesmal gepunktet wird. Foto:Michael Kleinrensing

Sören Kress, bei der 28:31-Hinspielniederlage mit zehn Treffern Toptorschütze des VfL Eintracht, wäre am Ostermontag mit einer geringeren Ausbeute zufrieden, wenn dafür diesmal gepunktet wird. Foto:Michael Kleinrensing

Hagen.   Zum Abschluss des 30. Spieltages der 2. Bundesliga tritt der VfL Eintracht am Ostermontag in Emsdetten an. Zwei Mittelmänner stehen im Blickpunkt.

Entspannte Ostertage sehen anders aus. Sowohl am heutigen Karsamstag als auch Sonntag steht beim Handball-Zweitligisten VfL Eintracht Hagen eine Trainingseinheit an, bevor es Ostermontag ernst wird: Mit einem Gastspiel beim TV Emsdetten schließt das Team von Trainer Niels Pfannenschmidt um 17 Uhr den 30. Spieltag ab.

Zwei Partien fanden bereits am Gründonnerstag statt, sieben weitere stehen heute an. „Ich weiß gar nicht, warum wir erst am Montag spielen“, ist der Eintracht-Coach von dieser Ansetzung wenig begeistert. Weil die Regenerationszeit bis zum folgenden Doppelspieltag mit den Partien in Essen (Freitag, 19.30 Uhr) und gegen Lübeck-Schwartau (Sonntag, 17 Uhr) dadurch bedingt kürzer ist als bei der Konkurrenz.

Andererseits ist es ganz gut, dass der VfL nicht schon am Samstag ran muss. Denn das Lazarett hat sich noch nicht gelichtet. Zu den mehr oder weniger maladen Akteuren Daniel Mestrum, Valentin Schmidt und Jan-Lars Gaubatz gesellte sich auch noch Dragan Tubic. Den Rechtsaußen plagen Achillessehnenbeschwerden. „Wer am Montag in welcher Verfassung zur Verfügung steht, das ist aktuell noch gar nicht absehbar“, so Pfannenschmidt, „wenn es bei dem einen oder anderen nicht klappt, müssen halt andere in die Bresche springen.“

Wie zuletzt. Beim 33:32-Erfolg gegen Dormagen vertrat Tim Brand den nicht spielfähigen Valentin Schmidt nach der Pause glänzend. „Die Stimmung ist wirklich gut“, setzt Pfannenschmidt darauf, dass der Teamspirit die eine oder andere Blessur kompensieren kann. Und dass der Aufwind aus den letzten vier Spielen (6:2 Punkte) anhält.

Besonders im Blickpunkt werden in der Emshalle zwei Mittelmänner stehen, die ihren aktuellen Klub zum Saisonende verlassen. Hamms Regisseur Merten Krings wechselt zum ambitionierten Ligarivalen ASV Hamm. Nachfolger in Emsdetten wird - Eintracht-Spielgestalter Sören Kress! „Sören ist ein sehr gefestigter Spieler, der bei uns bis zum Saisonende unter Vertrag steht. Er geht die Partie fokussiert an“, geht Niels Pfannenschmidt fest davon aus, dass der 26-Jährige alles für einen erfolgreichen Eintracht-Auftritt geben wird. Im Hinspiel war er mit 10/6 Treffern Toptorschütze der Grüngelben, ohne eine 28:31-Niederlage verhindern zu können.

Auswärts zuletzt zwei Erfolge

Neben Merten Krings, aktuell beim TVE noch Dreh- und Angelpunkt sowie Vollstrecker gleichermaßen, sind auch die Rückraumkollegen Sven Wesseling und Janko Bozizovic wichtige Stützen des Tabellenelfen, der drei Punkte vor dem VfL Eintracht steht und im Fall einer Niederlage selbst noch in den Abstiegsstrudel käme. „Wir werden versuchen, sie mit hineinzuziehen“, verspricht Niels Pfannenschmidt. Vielleicht sind nach den jüngsten Auswärtssiegen in Hüttenberg und Aue ja aller guten Dinge drei.

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