Relegation

Volleyball-Landesliga künftig ohne Hagener Teams

Jannis Erlmann (im Angriff) und der TSV Hagen 1860 verlieren die Partie um den Landesliga-Aufstieg gegen Bochum-Grumme knapp.. Jannis Erlmann.

Jannis Erlmann (im Angriff) und der TSV Hagen 1860 verlieren die Partie um den Landesliga-Aufstieg gegen Bochum-Grumme knapp.. Jannis Erlmann.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   In der Saison 2019/20 spielt kein Hagener Team in der Volleyball-Landesliga. Die TSV-Herren verpasst Aufstieg knapp, der TV Hasperbach steigt ab.

In der Saison 2019/2020 spielt kein Hagener Team in der Volleyball-Landesliga. Die Herren des TSV Hagen 1860 scheiterten sehr knapp in der Aufstiegsrelegation, die Damen des TV Hasperbach steigen nach zwei 2:3-Niederlagen in der Relegation in die Bezirksliga ab.

Relegation Damen: TV Hasperbach – Hammer SC 2:3 (17:25, 21:25, 25:20, 27:25, 11:15). Die besondere Atmosphäre schien den TVH komplett zu lähmen, vor allem zu Beginn lief überhaupt nichts zusammen. Weder in der Angabe noch im Angriff konnte man Druck aufbauen, die Annahme war unsicher und so konnte der Hammer SC nach Belieben auftrumpfen. Erst nachdem Trainer Uwe Lungwitz Christina Freygang auf die Mitte verschob und Jenny Schubert auf die Außenposition rückte, wurde es besser, doch im Tiebreak fehlte dann der letzte Glaube an den Sieg.

VV Schwerte IV – TV Hasperbach 3:2 (25:22, 22:25, 24:26, 25:14, 17:15). Nur ein 3:0- oder 3:1-Sieg hätte dem TVH geholfen, doch schon nach dem schwachen Durchgang eins mit großen Annahmeproblemen war der Druck maximal hoch. Nach deutlichen Ansagen von Lungwitz führte Hasperbach mit 2:1 nach Sätzen, vergab die Chance aber leichtfertig. „Wir sind sehr enttäuscht, vor allem über die Leistung, die wir an diesem Wochenende gezeigt haben“, räumte Spielführerin Katrin Hummert ein: „Der Abstieg wäre zu verhindern gewesen, aber wir haben verdient verloren.“ Der direkte Wiederaufstieg ist nun das Ziel.

Relegation Herren: TuS Hattingen II – TSV Hagen 1860 1:3 (23:25, 25:27, 28:26, 25:19). Auf ungeliebtem Großfeld in Hattingen zeigte der TSV, bei dem Leistungsträger Stefan Roggenthien nach einem Arbeitsunfall unmittelbar vor der Partie noch ausfiel, eine der besten Leistungen der letzten Jahre. Angeführt vom starken Libero Holger Wolnarek stand die Annahme gegen die druckvollen Aufschläge wie eine Bank, über Außen machten Jannis Erlmann und Thomas Pietrucha ordentlich Druck und Mittelblocker Michael König sorgte mit hohem Tempo auf der Mitte immer für Unruhe. Da zudem das gesamte Team in allen kritischen Situationen die Nerven behielt, stand am Ende – trotz drei vergebener Matchbällen im dritten Abschnitt – ein viel umjubelter Erfolg.

TSV Hagen 1860 – SV Bochum-Grumme 1:3 (20:25, 24:26, 25:22, 22:25). Im „Finale“ zwischen den an den Vortagen siegreichen Teams entwickelte sich ein packendes Match. Schon den zweiten Satz hätten die 60er um den starken Diagonalangreifer Kevin Steinhauer, der vor allem in der Annahme glänzte, verdient gehabt, das holte man dann nach der Einwechslung von Zuspieler Didi Baumeister, der die Bälle glänzend verteilte, schnell nach. Im letzten Durchgang verhinderte dann ein schwacher Start die mögliche Überraschung. Doch auch so konnten der einmal mehr solide punktende Außenangreifer Christian Bunse sowie das gesamte Team zufrieden sein.

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