Reiten

Volmarsteiner Reiter punkten bei großem Sommerturnier

Bei der Stilspringprüfung Klasse L (Foto) kann sich Lisa Zunder vom Reitverein Volmarstein mit Pferd Loupine gegen die Konkurrenz durchsetzen. Auf dem zweiten Rang landet Birte König mit Travolta 4 vom  RFV Haar-Möhne. Den dritten Platz bei dieser Prüfung belegt Lisa Schwarte vom TG Schultenhof mit Curtis 75.

Bei der Stilspringprüfung Klasse L (Foto) kann sich Lisa Zunder vom Reitverein Volmarstein mit Pferd Loupine gegen die Konkurrenz durchsetzen. Auf dem zweiten Rang landet Birte König mit Travolta 4 vom RFV Haar-Möhne. Den dritten Platz bei dieser Prüfung belegt Lisa Schwarte vom TG Schultenhof mit Curtis 75.

Foto: Michael Hartung

Volmarstein.   Carola Tacke vom LZRFV holt Platz eins im Dressurreiten. Gäste loben Organisation und Atmosphäre

Stimmung, Wetter und Organisation – „Das waren die Highlights am Wochenende. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung“, sagt Dr. Heinrich-Georg Hassenbürger, erster Vorsitzender des Reitvereins Volmarstein (LZRFV), nach dem großen Sommerturnier.

Etwa 700 Reiter sind bei dem Turnier an den Start gegangen, um sich mit der überregionalen Konkurrenz zu messen. Viele heimische Teilnehmer konnten dabei gute Leistungen abrufen. So hat es Carola Tacke vom LZRFV mit dem Pferd Rostafa 2 auf den ersten Platz in der Dressurprüfung Klasse M geschafft. „Das freut uns sehr und ist auch ein Zeichen, dass wir hier in Volmarstein eine gute Basisarbeit leisten“, sagt Dr. Heinrich-Georg Hassenbürger und betont: „Insgesamt fühlen wir uns mit dem sportlichen Niveau, das wir hier im ländlichen Bereich erreicht haben, sehr wohl.“

Kostümreiten bei Flutlicht

Direkt am ersten Abend des Turniers fand mit dem Kostümreiten im Flutlicht ein alljährliches Highlight statt. „Es waren am Freitagabend wieder sehr viele Besucher da, das Wetter hat mitgespielt, und es war eine tolle Atmosphäre“, sagt Nicole Bahners vom Reitverein Volmarstein. Auf den ersten Rang hat es bei dem beliebten Kostümspringen Ben Eric Jürgens mit Catjes vom RFV Kalthauser Höhe geschafft.

Am Samstag standen dann unter anderem Stilspringprüfungen, Dressur Klasse A für Mannschaften und das Pas de Deux Klasse A mit Musikbegleitung an. Auch die Hobbyreiter Michael Löbbert und Laura Leber aus Gevelsberg haben sich das Turnier in Volmarstein nicht entgehen lassen: „Es ist wunderschön hier, gute Stimmung und die Leute sind super.“ Sebastian Brede aus Hagen ist zum ersten Mal auf einem Reitturnier und direkt begeistert: „Es ist eine tolle Veranstaltung hier, und die Pferde sind wirklich sehr hübsch.“

Großes Lob für die Organisation

Pia Ossenberg lobt vor allem die tolle Organisation ihres Heimatvereins: „Wie immer ist es super hier, und die Organisation klappt seit Jahren richtig gut. Und dann haben wir auch noch so tolles Wetter.“ Am Sonntag fand dann das Abschlussturnier ebenfalls bei Sonnenschein statt. Die Atmosphäre war also auch am letzten Tag der Veranstaltung sehr gut, aber beim Springen hätte laut Dr. Heinrich-Georg Hassenbürger gerne mehr für die Volmarsteiner Reiter drin sein dürfen. „Es hängt jedoch dann auch vom Glück und der Tagesform ab“, sagt Hassenbürger. Bei der abschließenden Springübung Klasse M mit Stechen konnte sich Maximilian Fritsch vom LZRFV mit dem Pferd Captain Kirk 13 den dritten Platz sichern. Der Sturz einer Volmarsteiner Reiterin sorgte am letzten Tag des Turniers dann noch für einen kleinen Schreckmoment.

Entwarnung nach Schreckmoment

„Die Reiterin musste ins Krankenhaus. Aber zum Glück ist alles in Ordnung“, sagt Hassenbürger. Der Vorfall zeige, dass Reiten eben auch durchaus ein riskanter Sport sein kann. Gerade deshalb sei es wichtig, dass Kinder und Erwachsene den Sport richtig lernen. „Und das geht bei uns im Verein natürlich sehr gut“, sagt der Vorsitzende, der auch auf mehr Nachwuchs in der Zukunft hofft. Denn das große Starterfeld sorgte zwar für viele spannende Prüfungen. Allerdings sind bei den jüngsten vergleichsweise wenig Nachwuchsreiter an den Start gegangen. Das liegt laut Heinrich-Georg Hassenbürger zum einen an den Sommerferien: „Viele Kinder sind zur Zeit im Urlaub.“ Wegen der Parksituation ist der Verein allerdings an einen Termin im August oder September gebunden. Denn erst wenn das benachbarte Feld abgeerntet ist, können die Veranstalter es als Parkfläche nutzen. Zum andere sei die Tendenz, dass sich immer weniger Nachwuchs in der Reithalle einfindet, auch bei vielen anderen Vereinen in der Region ähnlich. „Durch G8 haben Kinder weniger Zeit gehabt, neben der Schule noch zum Reiten zu gehen. Ich hoffe sehr, dass sich das wieder ändert“, betont Dr. Hassenbürger.

Nach dem Turnier geht der Blick schon wieder nach vorne. „Im nächsten Jahr wollen wir den Besuchern auch am Samstag noch mehr bieten. Wir haben eine tolle Flutlichtanlage, die wollen wir dann noch mehr nutzen“, sagt Nicole Bahners.

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