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Vom Sportmuffel zum täglichen Training: Tipps von Melis Goer

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Sie will „nicht dünn sein, sondern stark.“ Melis Goer fand ihre Liebe zum Sport erst vor zwei Jahren. Inzwischen gehört das Training zu ihrem Alltag.

Sie will „nicht dünn sein, sondern stark.“ Melis Goer fand ihre Liebe zum Sport erst vor zwei Jahren. Inzwischen gehört das Training zu ihrem Alltag.

Foto: Privat

Vor zwei Jahren fand Melis Goer ihre Liebe für den Sport und das Gewichtheben. Sie verrät die besten Tipps um anzufangen – und dranzubleiben.

Vor zwei Jahren entdeckte Melis Goer ihre Leidenschaft für den Sport, im Besonderen für das Gewichtheben. Zuvor spielte das Fitnessstudio in ihrem Leben keine Rolle, heute ist es ein wichtiger Teil ihres Lebens. Doch wie ist sie dazu gekommen? Wie motiviert sie sich, täglich dazu an ihre Grenzen zu gehen? In „Fit mit“ erzählt sie ihren Weg und ihre Tricks.

„Die Frage, wie ich mich besonders am Anfang motivieren konnte, wird mir oft gestellt, sowohl von anderen Athleten als auch von Menschen, die sich überlegen, mit Sport anzufangen. Und jedes Mal antworte ich mit derselben Aussage: Motivation ist nur das, was uns zunächst hilft, mit einer gewissen Sache zu beginnen. In Bezug auf Sport kann dies z.B. das Ziel sein, X Kilogramm zu- oder abzunehmen.

Ich war selbst im Januar 2020 eine derjenigen, die sich zum Jahresanfang vorgenommen hatten, ihre Fitness zu verbessern. Leider ist Motivation jedoch etwas, was auch schnell wieder verschwinden kann.

Mittlerweile trainiere ich vier bis fünf Mal die Woche, und gebe ehrlich zu: Ich habe zu 90 Prozent der Zeit keine Motivation, mich in mein Auto zu setzen, um zum Training zu fahren. Eventuell kommt dann die Frage „Wie?“ oder „Warum dann?“ und dies kann ich ganz einfach beantworten: Es ist die Disziplin, die mich jedes Mal dazu bringt, dieselben Übungen immer wieder aufs neue auszuführen.

Meine Fortschritte im Training sind natürlich auch Faktoren, die mich dazu motivieren, weiterzumachen. Jedoch gibt es auch Zeiten, in denen ich nur langsame, oder gar keine Fortschritte feststelle. Oft geben viele Menschen ab diesem Punkt auf, weil sie denken, dass ihre Bemühungen keinen Sinn mehr machen.

Meiner Meinung nach sollte man jedoch in diesen Zeiten besonders Gas geben. Oft verlieren die meisten Menschen ihre Motivation schon in den ersten Wochen, da sie zu ungeduldig sind, wenn sie nicht schnell genug besondere Fortschritte bemerken – eben weil sie keine Lust auf das Training haben und dementsprechend schnelle Ergebnisse erwarten. Aufgrund dessen bin ich der Ansicht, dass man das Training zu einer Gewohnheit machen sollte. Körperliche Bewegung sollte etwas Positives in unserem Leben darstellen, und nicht etwas, wozu wir uns verpflichtet fühlen.

Der zweite Teil von Melis Goers „Fit mit“ erscheint in der nächsten Woche

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