3. Handball-Liga

Warum Silas Kaufmann zum TuS Volmetal zurückgekehrt ist

Zurück im Volmetal: Der Linkshänder Silas Kaufmann (Mitte) geht wieder für den TuS auf Torejagd. In der dritten Liga will sich der 29-Jährige nochmal beweisen.

Zurück im Volmetal: Der Linkshänder Silas Kaufmann (Mitte) geht wieder für den TuS auf Torejagd. In der dritten Liga will sich der 29-Jährige nochmal beweisen.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Silas Kaufmann im Interview: Wieso es ihn aus Bommern zu Handball-Drittligist TuS Volmetal gezogen hat und was den Verein so besonders macht.

„Du kriegst Silas Kaufmann aus dem TuS Volmetal, aber den TuS Volmetal kriegst du nicht aus Silas Kaufmann” -- so könnte beim Handball-Drittligisten das Motto des Neuzugangs lauten. Silas Kaufmann, 29-Jähriger Linkshänder, ist nach zwei Jahren beim Verbandsligisten TuS Bommern an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt und möchte dort nun seinen Anteil zur Mission „Klassenerhalt“ beitragen. Wir haben mit Kaufmann über die Gründe für seine Rückkehr, die Besonderheiten beim TuS sowie die enge Verbundenheit seiner letzten und seiner aktuellen Station gesprochen.


Herr Kaufmann, nach zwei Jahren in Bommern haben Sie sich für die Rückkehr zum TuS Volmetal entschieden. Was hat Sie zu diesem Schritt bewegt?
Silas Kaufmann: Da gibt es mehrere Gründe. Ich bin damals nach Bommern gegangen, weil ich mein Studium fertig bekommen wollte. Aktuell sitze ich an meiner Masterarbeit, bin in den letzten Zügen. Von daher gab es also kein Hindernis mehr, den größeren Aufwand für Handball in der dritte Liga nicht wieder betreiben zu können. Außerdem sind wir in Bommern ein wenig unter unseren Möglichkeiten geblieben und bis vor kurzem war die Trainerfrage dort ja noch ungeklärt.


Ihr ehemaliger Mitspieler, Philipp Brüggemann, ist inzwischen Sportlicher Leiter beim TuS. Welche Rolle hat er gespielt?
Natürlich ist der Kontakt nie abgerissen, so dass Pippo immer wusste, was gerade bei mir los ist. Er hat sich dann sehr bemüht, gerade weil Volmetal noch ein Linkshänder für den Rückraum fehlte. Ich wollte außerdem noch einmal mit Fredde (Frederik Kowalski, Anm. der Red.) und Manuel Treude zusammenspielen, die ich ja noch aus meiner ersten Zeit beim TuS Volmetal kenne.

Ich hatte damals eine schöne Zeit hier, bin von der Oberliga in die dritte Liga aufgestiegen. Da war es natürlich noch einmal reizvoll, sich zu beweisen und zu sehen, was noch alles in meinem geschundenen Körper steckt.
D er TuS Volmetal gilt als ein besonderer Verein mit einem besonderen Zusammenhalt. Was macht den Verein für Sie aus?
Ganz klar die Atmosphäre im Verein. Klar geht es in Bommern ähnlich familiär zu, aber was hier bei den Heimspielen im Volmetal abgeht, ist schon besonders. Die vielen Ehrenamtlichen kümmern sich um so vieles und sind mit Leidenschaft dabei, was einfach Lust auf den Verein macht. Das überträgt sich auch auf die Spieler und die Trainer. Das große Geld kannst du hier vielleicht nicht verdienen, dafür bekommst du diesen besonderen Zusammenhalt an vielen Stellen oft zu spüren.

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