Fußball

Westfalenpokal-Viertelfinale lockt Hagen 11

Tim Schattling, der gegen die SpVg. Olpe die Rote Karte gesehen hat, fehlt den Elfern.

Tim Schattling, der gegen die SpVg. Olpe die Rote Karte gesehen hat, fehlt den Elfern.

Foto: Alex Talash

Hagen.  Gelingt den Landesliga-Fußballern der SpVg Hagen 1911 der nächste Pokal-Coup?

Gelingt den Landesliga-Fußballern der SpVg Hagen 1911 der nächste Pokal-Coup? Nach den Siegen gegen Oberligist ASC Dortmund und Westfalenligist SV Sodingen stehen die Elfer im Achtelfinale des Westfalenpokals heute Abend vor der nächsten hohen Hürde: Gegen den klassenhöheren Westfalenligisten SC Neheim kämpft der Landesliga-Spitzenreiter ab 20 Uhr auf der Bezirkssportanlage Emst um den Einzug ins Viertelfinale.

Die Elfer, in der Landesliga am letzten Wochenende spielfrei, sind in der Saison 2019/20 noch immer ohne Pflichtspielniederlage. Blenden lässt sich Trainer Stefan Mroß von der beeindruckenden Erfolgsserie aber nicht: „Neheim ist der klare Favorit, sie haben mit Gianluca Greco und Rejhan Zekovic eine starke Offensive und bringen viel Tempo auf den Außenbahnen mit.“ Die gesperrten Tim Schattling und Kevin Ropiak können nicht mitwirken. „Kein Problem, wir haben viele Spieler, die sich aufdrängen und die beiden adäquat ersetzen können“, sagt Mroß. Auch wenn die Gastgeber nach Aussage ihres Trainers „alles geben werden“, liegt der Fokus bei den Verantwortlichen auf dem Ligabetrieb, wo am Sonntag gegen den VFL Bad Berleburg der neunte Sieg im neunten Spiel eingefahren werden soll. Unabhängig vom Ausgang der heutigen Partie hat Mroß viel Lob übrig: „Wir sind stolz auf die Jungs, das bisher Erreichte verdient höchste Wertschätzung.“

Die Rollenverteilung ist für Neheims Coach Alex Bruchhage nicht so klar. „Unser Gegner hat eine Riesenqualität im Kader – vor allem offensiv – und würde auch in der Westfalenliga eine gute Rolle spielen. Die Hagener haben einen Lauf und ich erkenne auch deshalb keinen Favoriten für dieses Spiel – es ist völlig offen“, sagt er: „Trotzdem haben wir schon zwei Oberligisten aus dem Westfalenpokal geworfen und wollen wieder eine Runde weiterkommen.“

Gegen Maaslingen oder Ennepetal

In der Runde der letzten Acht würden die Elfer - oder der SC Neheim - auf den Sieger des zeitgleich stattfindenden Duells zwischen dem ostwestfälischen Landesligist RW Maaslingen und dem Oberliga-Dritten TuS Ennepetal treffen. Für beide Teams wäre es der erste Sprung ins Westfalenpokal-Viertelfinale. Eine historische Gelegenheit also.

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