Kommentar

Der Wille der Sportfreunde Niederwenigern ist lobenswert

Hendrik Steimann ist Sportredakteur der WAZ Hattingen und Sprockhövel.

Hendrik Steimann ist Sportredakteur der WAZ Hattingen und Sprockhövel.

Foto: FUNKE GRAFIK NRW

Hattingen.  Zurzeit gibt es in der Oberliga nur Nackenschläge. Doch die Wennischen lassen sich das auf dem Feld nicht anmerken. Ein Kommentar.

Wieder einmal hat es nur gute Ansätze im Spiel der Sportfreunde Niederwenigern gegeben. Ein Tor wurde verwehrt – warum, sei mal so dahingestellt. Jedenfalls ist klar, dass am Ende wieder null Punkte auf der Habenseite stehen. Allein das Auftaktspiel brachte den bislang einzigen Punkt in der Oberliga.

Das würde manche Teams umwerfen, doch die Wennischen verlieren ihren Mut nicht. Das ist gut und muss so sein, um sportlich in dieser Spielklasse bestehen zu können. Die Gegner, die schon länger in der Oberliga spielen, haben den Sportfreunden sicherlich einiges voraus, was am Ende schon mal über Sieg oder Niederlage entscheiden kann.

Ein Dorfverein hat nicht die Möglichkeiten wie andere

Klar ist auch, dass ein Dorfverein, der auf seine eigene Jugend aus der Leistungsklasse setzt, nicht die Möglichkeiten wie andere Vereine hat. Und die Verstärkungen, die sich andere leisten und leisten können, entsprechen nicht unbedingt der Vereinsphilosophie. Mit diesen Voraussetzungen ist es schwer. Doch die Einstellung und der Wille, es als Team dennoch weiter nach vorne zu schaffen, ist lobenswert.

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