Kommentar

Die SG Welper muss für den Aufstieg weiter liefern

Hendrik Steimann ist Sportredakteur der WAZ Hattingen und Sprockhövel.

Hendrik Steimann ist Sportredakteur der WAZ Hattingen und Sprockhövel.

Foto: FUNKE GRAFIK NRW

Hattingen.  Auch, wenn sich die SG Welper keinen Druck machen will, liebäugelt sie mit dem Sprung in die Landesliga. Ausrutscher sind tabu. Ein Kommentar.

Die Fußballer der SG Welper haben ihren Patzer aus der Vorwoche knapp korrigiert und sich gegen den VfB Günnigfeld den neunten Sieg gesichert. Als Tabellenführer der Bezirksliga sind die Grün-Weißen damit wieder auf der Spur, die sie im besten Fall in die Landesliga führen soll.

Dieses Ziel hat die SG zwar nicht offensiv formuliert, es ist aber ein offenes Geheimnis. Dies erkennt man schon allein an den nochmal getätigten Transfers vor Beginn dieser Spielzeit. Der neue Trainer Seung-Man Hong war bereits seit April an den Kaderplanungen beteiligt, große Namen wurden an die Marxstraße geholt. Damit haben die Welperaner ein ganz klares Zeichen in Richtung Konkurrenz gesendet. Die Bezirksliga soll nur eine Übergangsstation sein.

Landesliga ist seit einigen Jahren das Ziel

Vor einigen Jahren schon wurde die Landesliga als entferntes Ziel ausgegeben, es war damals eine Wunschvorstellung. Dafür muss sich die Mannschaft reinhängen und weiter liefern. Der Ausrutscher gegen den TuS Harpen sollte eine Ausnahme bleiben, wenn die SG den Ligarivalen vorauseilen will.

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