Stadtmeisterschaft

Hattingens Fußballer freuen sich auf die Stadtmeisterschaft

Der SuS Niederbonsfeld richtete 2011 zuletzt die Fußball-Stadtmeisterschaft aus, damals noch auf Asche. Im Finale besiegte der TuS Hattingen die Elf des Ausrichters.

Der SuS Niederbonsfeld richtete 2011 zuletzt die Fußball-Stadtmeisterschaft aus, damals noch auf Asche. Im Finale besiegte der TuS Hattingen die Elf des Ausrichters.

Foto: Archiv: Claudia Schütte

Hattingen.  Die 39. Fußball-Stadtmeisterschaft in Hattingen steht bevor. Favorit ist Oberligist Niederwenigern. Der Titelverteidiger äußert sich bescheiden.

Erst am Wochenende hatte der SuS Niederbonsfeld viele Zuschauer auf seiner Anlage. Beim 3. Bonsfelder Elferturnier kickten Hobbyteams gegeneinander. Am Ende jubelten die „Blaugrananas“. Theoretisch kann alles an der Kohlenstraße so stehen bleiben. Denn am Dienstagabend beginnt in Niederbonsfeld die 39. Fußball-Stadtmeisterschaft.

Eigentlich wären die Sportfreunde Niederwenigern an der Reihe gewesen, die Kunstrasen-Sanierung machte den Planungen allerdings einen Strich durch die Rechnung. Der SuS sprang ein, die Vorfreude beim Ausrichter ist groß. Die letzte Stadtmeisterschaft, die der SuS ausrichtete, liegt acht Jahre zurück. 2011 lag noch Asche auf dem Platz, kurz darauf wurde der Kunstrasen gebaut.

2011 schaffte es der SuS Niederbonsfeld ins Finale

„Nun haben wir eine schöne Anlage und selbst bei Regen finden genug Zuschauer Platz unter dem mittlerweile vorhandenen Tribünendach oder in unseren Containern“, sagt Fußball-Abteilungsleiter Mike Schönweitz. Er verspricht auch, dass es genügend Parkplätze geben wird, zusätzliche Kapazitäten für den Endspieltag sind eingeplant.

Sportlich gesehen freut sich Schönweitz, dass mit den Sportfreunden Niederwenigern nun auch ein Oberligist bei der Stadtmeisterschaft mitspielt. In der Hauptrunde kann es zu einem Derby zwischen dem SuS und Niederwenigern kommen. „Wir hoffen es. Es wäre schade, wenn die Hauptrunde ohne uns stattfinden würde“, so Schönweitz. 2011 schaffte es der SuS sogar bis ins Finale, nachdem er Titelverteidiger Hedefspor im Halbfinale beim Elfmeterschießen rauswarf. Im Endspiel unterlagen die Bonsfelder allerdings dem TuS Hattingen 0:4.

Zwei Gruppen in der Vorrunde

Nun werden alle Karten wieder neu gemischt. In zwei Gruppen wird zunächst die Vorrunde gespielt. Gruppe A: SuS Niederbonsfeld, DJK Märkisch Hattingen, VfL Winz-Baak, FC Sandzak. Gruppe B: Hedefspor, SG Hill, RSV Hattingen. Die beiden Gruppensieger qualifizieren sich für die Hauptrunde. Dort steigen ab kommender Woche die überkreislichen Mannschaften sowie mit dem TuS Blankenstein der beste A-Ligist aus der vergangenen Saison ein.

Die Spiele dauern wie immer 2x30 Minuten, mit Ausnahme der Finalspiele, die regulär 2x45 Minuten ausgetragen werden. „Das war der Wunsch der Vereine und die Zuschauer sollen am Endspieltag auch attraktiven Fußball genießen können“, sagt Dino Carrafiello, Vorsitzender der Fachschaft Fußball. Offen ist noch, ob nach den neuen Regeln gespielt wird. Die Verantwortlichen werden dies kurzfristig entscheiden.

Niederwenigern und Welper kommen mit erster Mannschaft

Als Favorit treten sicherlich die Sportfreunde Niederwenigern an, als frisch gebackener Oberligist. Nur am Tag der Halbfinalspiele gibt es dieses Jahr eine Überschneidung durch den parallel in Essen stattfindenden Geno-Cup. „Wir haben aber einen großen Kader“, sagt Trainer Jürgen Margref, der mit der ersten Mannschaft antritt. Der Fachschaft Fußball ist es wichtig, dass nicht die Reserven spielen, um Attraktivität zu gewähren. 2015 war ein Jahr, als viele Vereine ihre zweiten Mannschaften schickten.

In den vergangenen beiden Jahren hat die SG Welper den Pokal gewonnen. „Unser Ziel ist nicht zwingend die Titelverteidigung“, sagt Welpers neuer Trainer Seung-Man Hong bescheiden. Er will mit dem kompletten Kader antreten und das Turnier zur Vorbereitung nutzen. Mit 16 neuen Spielern gibt es einen großen Umbruch an der Marxstraße. „Das braucht Zeit. Aber natürlich wollen wir die Spiele, die wir bestreiten, auch gewinnen“, schiebt Hong nach.

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