Fußball Kreisliga A

Hedefspor und TuS Hattingen II stehen vor Derby unter Druck

Emre Köprübasi trifft mit Hedefspor Hattingen auf die zweite Mannschaft des TuS Hattingen.

Emre Köprübasi trifft mit Hedefspor Hattingen auf die zweite Mannschaft des TuS Hattingen.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen.  Sowohl Hedefspor als auch der TuS Hattingen II haben noch keine Punkte auf dem Konto in der Kreisliga A. Am Sonntag treffen sie aufeinander.

In der Bochumer Kreisliga A2 hat keine der drei Hattinger Mannschaften bisher einen Punkt verbuchen können. Hedefspor, der TuS Hattingen II und der TuS Blankenstein belegen die letzten drei Plätze. Mindestens ein Hattinger Team wird am Sonntag aber punkten, denn es kommt zum Derby zwischen dem TuS II und Hedef (So., 13 Uhr).

„Für die Mannschaft, die verliert, sieht es dann schon richtig böse aus“, sagt TuS-Coach Dirk Soerries. Und auch Hedef-Trainer Veli Kutlu weiß um die Bedeutung des Derbys: „Es wird Zeit zu punkten. Wir brauchen endlich etwas Zählbares.“ Sein Team hat Kutlu auf die Aufgabe schon ausführlich vorbereitet.

Kutlu hält eine deutliche Ansprache

Bei seiner Ansprache im Training machte er deutlich, was er von seinen Spielern erwartet, nämlich eine Trotzreaktion. „Gegen den Türkischen SV Witten haben wir bei weitem nicht alles abgerufen, was wir können“, so Kutlu. „Wir haben zu viele Aussetzer in unserem Spiel, da fehlt die Konzentration. Das muss sich schleunigst ändern.“

Seinem Trainerkollegen Soerries fehlte es in der vergangenen Woche vor allem an Personal, die 1:4-Pleite gegen Rot-Weiß Stiepel war die logische Konsequenz. Und auch diesmal ist nicht abzusehen, welches Personal Soerries auf das Feld schicken kann. Leon Partenheimer ist ebenso fraglich wie Leon Moch, beide standen gegen Stiepel in der Startelf.

„Ich bin mir aber sicher, dass wir eine Truppe auf dem Platz haben werden, die Hedefspor von Beginn an unter Druck setzen wird“, so Soerries. „Ein frühes Tor würde uns natürlich helfen.“

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