Tennis

Jetzt gibt es ein Endspiel für Rot-Weiß Hattingen

Karl-Heinz Haude leistete seinem Gegner im ersten Durchgang noch große Gegenwehr. Am Ende musste sich dann aber die Nummer eins der TG Rot-Weiß Hattingen in zwei Sätzen beugen.

Karl-Heinz Haude leistete seinem Gegner im ersten Durchgang noch große Gegenwehr. Am Ende musste sich dann aber die Nummer eins der TG Rot-Weiß Hattingen in zwei Sätzen beugen.

Foto: Foto: Fischer / Funke Foto Services GmbH

Hattingen.   Die Herren 65 der Hattinger haben im Spiel gegen die DSG Düsseldorf keine Chance und verlieren am Ende mit 1:8.

Die Herren 65 der Tennisgesellschaft Rot-Weiß Hattingen haben ihr letztes Auswärtsspiel in dieser Regionalliga-Saison glatt verloren.

Den einzigen Punkt gibt es kampflos

Die Hattinger unterlagen beim Tabellendritten DSD Düsseldorf deutlich mit 1:8. Der einzige Punkt der Rot-Weißen resultierte aus dem dritten Doppel, zu dem die Düsseldorfer verletzungsbedingt nicht angetreten sind.

Vor der Begegnung hatte man sich im Lager der Hattinger noch eine kleine Chance ausgerechnet, die Düsseldorfer vielleicht noch mit in den Abstiegskampf hineinziehen zu können.

Düsseldorf tritt in Bestbesetzung an

Hattingens Gegner war sich dieser Gefahr ganz offensichtlich bewusst. Im Gegensatz zur Vorwoche trat die DSD Düsseldorf in bestmöglicher Besetzung an und ließ den Gästen aus Hattingen nicht den Hauch einer Chance.

Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen wurden die Spiele allesamt in der Halle ausgetragen. „Der Teppichboden mit dem Granulat war für uns natürlich etwas ungewohnt. Daran lag es aber letztendlich nicht, dass wir so klar unterlegen waren“, sagte Wilfried Boskamp, der Mannschaftsführer von Rot-Weiß.

Ausfall von Busse nicht zu kompensieren

Dagegen machte sich der Ausfall von Rolf Busse (Muskelverhärtung) dann schon eher nachteilig bemerkbar. Die Nummer drei der Mannschaft um Karl-Heinz Haude konnte im Spiel gegen Düsseldorf nicht nicht gleichwertig ersetzt werden.

Im Spitzeneinzel leistete Karl-Heinz Haude seinem Gegner Bebe Almajan im ersten Satz enorme Gegenwehr. Der technisch äußerst beschlagene Rumäne erwies sich aber im zweiten Durchgang als zu stark.

Für Wilfried Boskamp war ein Sieg möglich

Schließlich gingen bis auf eine Ausnahme alle Einzel deutlich an die Hausherren. Lediglich Wilfried Boskamp bot gegen Willy Hoffmann ein Match auf Augenhöhe. Leider habe ich mir im zweiten Satz bei eigener 5:4-Führung eine leichte Zerrung zugezogen. Den zweiten Satz habe ich zwar noch gewonnen, doch für den Match-Tie-Break hat es so leider nicht gereicht“, trauerte der Kapitän dem durchaus möglichen Gewinn seines Einzels ein wenig hinterher.

Die Doppel sind ausgeglichen

Die Die beiden gespielten Doppel verliefen dann wesentlich ausgeglichener als die meisten Einzel. Die Sieger kamen aber dennoch aus Düsseldorf. Nun kommt es am 29. Juni ab 13 Uhr auf der Anlage an der Waldstraße zum entscheidenden Abstiegsspiel zwischen der TG Rot-Weiß Hattingen und dem punktgleich TC Rot-Weiß Hangelar. Der Verlierer wird im nächsten Jahr Deutschlands höchster Seniorenliga nicht mehr angehören.

DSD Düsseldorf – TG RW Hattingen 8:1
Einzel: Bebe Almajan (LK 8) – Karl-Heinz Haude (LK 8) 6:4/6:3, Hans-Robert Wächter (LK 8) – Berni Ochmann (LK 10) 6:2/6:2, Henk Korteling (LK 9) – Heiner Pottgießer (LK 11) 6:2/6:1, Karl Siemons (LK 10) – Norbert Langer (LK 12) 6:1/6:0, Willy Hoffmann (LK 11) – Wilfried Boskamp (LK 13) 6:1/4:6/10:7, Helmut Schuh (LK 14) – Horst Hackenbracht (LK 16) 6:0/6:2. Doppel: Almajan/Wächter – Haude/Ochmann 7:5/2:6/10:5, Siemons/Schuh – Pottgießer/Langer 6:2/7:5, Korteling/Till Hausmann (LK 16) – Boskamp/Hackenbracht 0:6/0:6 (ohne Spiel).

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