Schwimmen

Lara Kaufmann holt in Südkorea über 50-Meter-Rücken Bronze

Die Schwimmerin Lara Kaufmann hat bei der Masters-Weltmeisterschaft in Südkorea über 50-Meter-Rücken Bronze gewonnen.

Die Schwimmerin Lara Kaufmann hat bei der Masters-Weltmeisterschaft in Südkorea über 50-Meter-Rücken Bronze gewonnen.

Foto: Judith Hermeler / SG Ruhr

Gwangju.  Die Schwimmerin der SG Ruhr gewinnt am letzten Wettkampftag noch einmal eine Medaille. Carina Scharf erreicht außerdem eine besondere Zeit.

Zum Abschluss der Masters-Weltmeisterschaft hat sich die Schwimmerin Lara Kaufmann noch einmal einen Podestplatz gesichert: über 50-Meter-Rücken gewann sie Bronze. Auf ihrer letzten Strecke schwamm sie danach knapp am Podest vorbei.

Als Deutsche Meisterin der Masters ging Lara Kaufmann in das Rennen über 50-Meter-Rücken. Allerdings lief der Start gar nicht gut. „Meine Reaktionszeit war etwas langsam“, sagte die Schwimmerin. Nach der Unterwasserphase war sie allerdings in ihrem Lauf vorne, kam mit 32,12 Sekunden allerdings nicht an die Zeit heran, die sie am Freitag noch in der Lagenstaffel für die SG Ruhr geschwommen war. „Das Schwimmen hat sich nicht so ganz rund angefühlt“, erzählt die 24-Jährige, die aber trotzdem eine Medaille gewann.

Starke Chinesin lässt Konkurrenz keine Chance

In ihrem Lauf war die spätere Siegerin, Jing Zhao, die einen Turnierrekord schwamm (29,89 Sekunden). Bis 2018 war sie außerdem im Profibereich Weltrekordhalterin über 50-Meter-Rücken, gewann schon einmal bei einer Weltmeisterschaft der Profis und startete schon zweimal bei den Olympischen Spielen. Dennoch war ihre Zeit bei der Masters-WM nicht herausstechend.

Ebenfalls über 50-Meter-Rücken ging Carina Scharf an den Start und wurde am Ende Sechste. 34,05 Sekunden bedeuteten für sie Saisonbestleistung. „Das Rennen ist für mich nicht ganz optimal gelaufen, aber ich freue mich riesig, dass es der sechste Platz geworden ist und ich noch einmal mit Lara zusammen zur Siegerehrung gehen durfte“, sagte die 29-Jährige. Bei der Masters-WM bekommen neben den drei Siegern auch die Viert- bis Sechstplatzierten eine Medaille.

Auf der langen Strecke erreicht Kaufmann Platz vier

Deshalb durfte sich auch Lara Kaufmann über eine weitere Medaille freuen, wenn auch nicht glänzend. Über 400-Meter-Freistil erreichte sie Platz vier. Nach 4:52,86 Minuten schlug sie am Beckenrand an, kurz hinter der Deutschen Christina Tapken (TSV Quakenbruck, 4:51,49 Minuten). Damit kam die SG-Ruhr-Schwimmerin bis auf eine Sekunde an ihre Bestzeit heran.

„Mein Rennplan ist nicht ganz aufgegangen. Ich bin die Strecke viel zu schnell angegangen, der zweite und dritte 100er waren danach etwas langsam. Am Ende konnte ich das Tempo noch einmal steigern“, berichtet sie. Da sie in einem der ersten Läufe war, wo sie zunächst vorlegte, rutschte sie nach den anderen auf Platz vier.

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