Fußball Oberliga

Margref warnt vor der Spielverlagerung des ETB SW Essen

Beim Geno-Cup trafen die Sportfreunde Niederwenigern auf den ETB SW Essen im Halbfinale und verloren 0:3.

Beim Geno-Cup trafen die Sportfreunde Niederwenigern auf den ETB SW Essen im Halbfinale und verloren 0:3.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Hattingen.  Die Sportfreunde Niederwenigern treffen auf den ETB SW Essen. Beide Teams haben sich verstärkt. Die Gegner sind allerdings noch unbesiegt.

Als die Sportfreunde Niederwenigern unter Jürgen Margref das erste Mal gegen den ETB SW Essen am Uhlenkrug auflaufen, spielten sie selbst noch auf Asche. 2005 war das, Niederwenigern trat als A-Ligist im Kreispokal beim Oberligisten an. Nun sind die Wennischen selbst ein Oberligist und begegnen dem ETB am Sonntag (15 Uhr) erstmals in dieser Spielklasse. Margref wünscht sich, dass seine Spieler Selbstvertrauen aus der Partie mitnehmen.

„Es wäre daher gut, wenn wir punkten würden“, sagt der Trainer. Das erste Auswärtsspiel verloren die Sportfreunden ganz unglücklich mit 1:3 gegen den SC Velbert unter Flutlicht. „Das Schicksal spielte mit, wir hoffen, dass sich im Verlaufe der Saison alles ausgleichen wird“, so Margref, der mit seiner Elf in der Vorbereitung beim Geno-Cup auf den Ligakonkurrenten traf und im Halbfinale 0:3 verlor – allerdings mit ausgedünntem und sehr unerfahrenem Kader.

Offensivkräfte fallen weiterhin aus

Die Personalsituation hat sich mittlerweile verbessert, wenn auch die Offensivkräfte Simon Bukowski und Ex-ETB-Spieler Florian Machtemes eine Zeit lang noch nicht mitwirken können. Bei Bukowski wird es noch ein paar Monate dauern. Paul Schütte fehlt aufgrund eines Lehrgangs mit der Futsal-Nationalmannschaft. Mit der Verpflichtung von Luca Kazelis am Dienstag gibt es zumindest eine Option, der junge Spieler ist flexibel einsetzbar, vor allem aber auf den Außenbahnen zuhause. Ob er und der zweite Zugang, Timm Esser (Innenverteidiger), spielen werden, ist noch nicht klar.

„Ich gehe davon aus, dass beide durchaus eine Alternative sind. Vielleicht kommt ein Einsatz für die Stammelf aber auch noch zu früh, da sie sich erst einleben müssen“, schildert Margref die Situation. Die Sportfreunde prüfen noch die Spielberechtigung bei Esser, der vom TVD Velbert kam, dort aber in der laufenden Saison noch kein Pflichtspiel bestritten hat.

ETB verlagert das Spiel gut

Der ETB hat sich ebenfalls in der Vorbereitung verstärkt und auf ein paar Positionen verändert, wie Margref mitbekommen hat. Er erwartet ein Team mit viel Selbstvertrauen. Denn die Essener sind neben dem Regionalliga-Absteiger SV Straelen die einzige Mannschaft, die bislang alle drei Spiele gewonnen hat. Margref erinnert sich an die Spielweise beim Geno-Cup: „Sie verlagert das Spiel gut und bringt es in Bewegung. Wir kamen zweimal zu spät und haben und so Gegentore eingefangen. Das wollen wir nun besser machen.“

Grundsätzlich sei seine Elf lernfähig und es war nicht zu erwarten, dass die Sportfreunde in der Oberliga die ersten Spiele gewinnen und selbst an den Spitzenpositionen stehen würde. Klar ist für Margref aber: „In jedem Spiel ist für uns etwas drin.“ Auf eine Wiederholung von 2005 hofft er nicht. Damals verlor Niederwenigern 0:9 am Uhlenkrug.

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