Fußball Oberliga

Niederwenigern trifft – und verliert 0:5 gegen VfB Hilden

Maximilian Golz traf für die Sportfreunde Niederwenigern, doch sein Tor wurde nicht anerkannt.

Maximilian Golz traf für die Sportfreunde Niederwenigern, doch sein Tor wurde nicht anerkannt.

Foto: Manfred Sander / FUNKE Foto Services GmbH

Hattingen.  Das Tor von Max Golz wird den Sportfreunden Niederwenigern nicht gegeben. Schiedsrichter kassieren Kritik, die Wennischen fünf Tore.

Die Stimmung bei Jürgen Margref war getrübt. Er hatte mit seiner Mannschaft gegen den VfB Hilden gut begonnen und war eigentlich in Führung gegangen. Doch dann gab der Unparteiische den Treffer von Max Golz nicht und die Sportfreunde Niederwenigern fingen sich nach und nach fünf Gegentore ein.

„Im Ergebnis ließt es sich sehr deutlich. Das war am Ende vielleicht auch, aber wir haben in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gezeigt“, erzählte der Trainer der Sportfreunde. Die Wennischen hatten dabei viel Ballbesitz und zogen in Richtung des gegnerischen Tores. Als Max Golz alleine auf den VfB-Torhüter zulief und sich den Ball etwas zu weit vorlegte, dann aber noch den Torwart anschoss, trudelte die Kugel ins Gehäuse. Doch zur Verwunderung der Sportfreunde entschied das Schiedsrichtergespann auf Ecke. „Ich weiß nicht, warum so entschieden wurde, aber eine Ecke war es am allerwenigsten.“

Schrecksekunde in der ersten Halbzeit

Die Wennischen haben sich davon nicht irritieren lassen. Marc Gotzeina brachte eine Flanke über rechts, die einen Hildener Innenverteidiger überspielte, aber auch Golz knapp verfehlte. Auf der Gegenseite gab es eine erste kurze Schrecksekunde, als Tim Esser einen Ball nicht gut genug zu Alexander Golz im Tor zurückspielte. Ein Gegner schnappte ihn sich und prallte dann mit dem SFN-Torwart zusammen, der einen Freistoß bekam.

Als in der zweiten Halbzeit dann eine halbhohe Flanke aus dem Halbfeld den Weg in den Strafraum der Wennischen fand, wurde der Ball volley ins obere Toreck befördert. Beim 0:2 stellten die Sportfreunde einen Gegner ins Abseits, aber ein anderer erlief sich den Ball und versenkte ihn. Das Unheil nahm seinen Lauf. Einen umstrittenen Elfmeter, zu dem ein leichter Schubser von Steffen Köfler führte, verwandelte Hilden zum 3:0. Als Esser den Ball an der Mittellinie verlor, traf Hilden noch einmal und setzte nach einer Ecke aus dem Getümmel heraus den Schlusspunkt.

Gotzeina trifft nur den Pfosten

Niederwenigern traf nur einmal noch den Pfosten, als Gotzeina zum Schuss ansetzte. Ein Kopfball von Fabian Lümmer in der 86. Minute landete genau in den Händen des Torwartes. „Wir hatten in der zweiten Halbzeit nach dem ersten Gegentor nicht mehr den Mut und den Kopf dafür, unser Spiel weiter durchzuziehen. Wir werden aber unseren Weg weiter gehen und uns das Glück erzwingen“, sagte Margref dann doch entschlossen.

VfB Hilden – Sportfreunde Niederwenigern 5:0

Tore: 1:0 (48.), 2:0 (58.), 3:0 (FE/65.), 4:0 (81.), 5:0 (89.).

SFN: A. Golz, F. Lümmer (83. Beyer), Stahl, Esser, Ouahaalou, N. Lümmer (63. Eckert), Köfler, Gipper, Kisin (63. Kazelis), Gotzeina, M. Golz (87. Adolphs).

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