Kommentar

Rabea Haarmann hat eine große Chance im USA-Hochschulsport

Hendrik Steimann ist Sportredakteur der WAZ Hattingen und Sprockhövel.

Hendrik Steimann ist Sportredakteur der WAZ Hattingen und Sprockhövel.

Foto: FUNKE GRAFIK NRW

Hattingen.  Der Hochschulsport hat in Amerika einen hohen Stellenwert. Die Fußballerin vom SuS Niederbonsfeld am Fußball-College entwickeln. Ein Kommentar.

Die Hattingerin Rabea Haarmann erwartet sicherlich ein spannendes Jahr in den USA. Der Sport an den Universitäten hat in den Staaten einen großen Stellenwert, von dem sie durchaus profitieren kann für ihre fußballerische Zukunft.

Die Vermarktung des Hochschulsports in den USA ist stark ausgeprägt und die Zuschauerzahlen hoch. Gerade in den Sportarten Basketball, Football und Baseball gibt es Spektakel, die sogar mitunter im Fernsehen übertragen werden. Und viele Sportler beginnen an einem College ihre Karriere. Ob es im Frauenfußball die große Show gibt, bleibt allerdings fraglich – auch, wenn die Amerikanerinnen kürzlich die Weltmeisterschaft gewonnen haben.

Es ist für die Fußballerin vom SuS Niederbonsfeld dennoch eine große Chance. Sie kann sich weiterentwickeln. Der Zug ist dort ein ganz anderer als hierzulande. Und sie wird in den Genuss kommen, auf einer Bühne zumindest ein Teil des Spektakels zu sein.

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