Handball-Bezirksliga

Schiller-Sieben ist nach Punktgewinn aus dem Gröbsten raus

Hattingens Torwart Lennart Lük parierte den letzten Wurf der Gastgeber und hielt damit den einen Punkt für die Rot-Weißen fest. 

Hattingens Torwart Lennart Lük parierte den letzten Wurf der Gastgeber und hielt damit den einen Punkt für die Rot-Weißen fest. 

Foto: Biene Hagel

Hattingen.   Der TuS Hattingen II punktet gegen die HSG Wetter/Grundschöttel. Jetzt fehlt zum Klassenerhalt noch ein Zähler aus drei Spielen.

Der TuS Hattingen II hat im Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Bezirksliga einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht. Die Hattinger holten nach dem Sieg gegen Schalke 04 II jetzt am Samstag bei der stark abstiegsgefährdeten HSG Wetter/Grundschöttel durch ein 27:27 einen ganz wichtigen Punkt. Die größten Nöte scheinen damit erst einmal beseitigt. Bei vier Absteigern bracht der TuS aus den restlichen drei Spielen wohl noch einen Zähler, um dann auch wirklich auf der ganz sicheren Seite zu landen.

Mit einem Sieg wäre alles klar gewesen

„Deshalb weiß ich auch nicht so genau, ob wir nun einen Punkt gewonnen oder verloren haben. Mit einem durchaus möglichen Sieg wären wir bereits endgültig gerettet gewesen. Vom Spielverlauf her hätten wir allerdings auch verlieren können“, sagte Hattingens Trainer Leo Schiller.

Obwohl in dieser so wichtigen Partie mit Jonas Kilfitt und Sven Schmitz zwei Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft quasi als Verstärkung mit dabei waren und auch Jakob Jäger einmal mehr zur Verfügung stand, lief es bei der Zweitvertretung des TuS nicht rund.

In der Defensive gibt es zunächst Probleme

Zunächst war es die Defensivabteilung, die Sorgen bereitete. „Es hat immer ein Quäntchen gefehlt. Erst als wir zunächst Arne Schwarze und später auch noch Simon Herwig in Manndeckung genommen haben, bekamen wir mehr Sicherheit.

Vorne fehlte es uns aber an Ideen und Entschlossenheit. Wir haben uns gegen die nun offensiver agierende HSG-Deckung sehr schwer getan“, brachte Leo Schiller die Probleme auf den Punkt. Der Coach bemängelte, dass der Ausgleichstreffer lange Zeit einfach nicht fallen wollte. Erst in der 44. Minute war es Yannik Alda, der zum 18:18 einnetzte.

In der Folgezeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit abwechselnden Führungen. Beim 25:23 sah sich der TuS bereits auf der Siegerstraße. Dann kassierte die Schiller-Sieben allerdings gleich drei Treffer in Folge von einem Rechtshänder aus der Rechtsaußenposition.

Lennart Lük ist beim letzten Wurf zur Stelle

Die Gefahr, noch so richtig in den Abstiegssumpf hineingezogen zu werden, war also gegeben. Sven Schmitz und Jakob Jäger legten dann aber ihre individuelle Stärke in die Waagschale und brachten den TuS erneut nach vorne (27:26). Den Schlusspunkt setzte aber die HSG zum 27:27. Und fast hätte es im Gehäuse der Hattinger noch ein weiteres Mal geklingelt. Der letzte Versuch der Gastgeber wurde aber von Lennart Lük entschärft.

W./Grundschöttel- TuS Hattingen II 27:27
„Spielfilm“: 0:1, 4:4, 7:5, 11:8, 15:13 (Hz.), 17:14, 18:18, 20:21, 23:25, 26:25, 26:27, 27:27.
TuS Hattingen II: Lük, Jedhoff; Zaghow (1), Sebastian Cammann, Schuster (3/3), Schmitz (7), Gornik, Schäffer, Kuhnhenn (1), Jakob Jäger (7), Schäfer (3), Alda (2), Serndt (1), Kilfitt (2).

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