Schwimmen

SG Ruhr schwimmt in Berlin mehrere Male im Finale mit

Brustschwimmer Silas Leowald steigerte seine Bestzeit über 50 Meter gleich zweimal.

Brustschwimmer Silas Leowald steigerte seine Bestzeit über 50 Meter gleich zweimal.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Hattingen.  In der europäischen Jugendwertung sind Silas Leowald und Til Schmidt im Top-Feld. Eine Schwimmerin verpasst das A-Finale außerdem nur knapp.

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Die Schwimmer der SG Ruhr haben bei der Deutschen Kurzbahnmeisterschaft in Berlin gute Leistungen gezeigt und sich mehrmals für Finalläufe qualifiziert.

Die Brustspezialisten Michelle Pschuk und Silas Leowald überzeugten auf der Sprintstrecke, 50 Meter. In der offenen Klasse schwamm Pschuk im Vorlauf 32,14 Sekunden. Damit verpasste sie als Zehnte das A-Finale knapp. „Ich habe mich gefreut, dass ich knapp an der Bestzeit war“, sagte sie. Im Finallauf wurde sie mit 32,49 Sekunden Vierte. „Wir haben versucht, den Tauchzug nochmal zu verändern. Das hat geklappt, aber dafür andere Details nicht. Auf 50 Metern zählt alles und ist immer etwas Glückssache“, so Pschuk.

Silas Leowald steigert seine Bestzeit zweimal

Leowald schwamm bereits im Vorlauf Bestzeit mit 29,22 Sekunden, obwohl er bei der Wende patzte. Im Juniorenfinale landete knapp hinter den Top 3, schwamm aber mit nochmals gesteigerter Bestzeit (28,80 Sekunden) auf Rang vier. „Nach dem Vorlauf war ich schon sehr zufrieden. Zu meiner Enttäuschung war ich knapp an der Sekundenmarke vorbeigeschrappt. Umso schöner war es dann, dass ich es im Finale geschafft habe. Da lief es auch wesentlich besser“, freute er sich.

Beide Schwimmer waren über 200 Meter ebenfalls in ihren Finalläufen wie über die 50 Meter, wo sie mit minimal langsamerer Zeit jeweils Platz acht belegten. „Für Michelle ist es nach neun Starts insgesamt ordentliches“, fasste Trainer Christoph Kreutzenbeck zusammen.

Brüder sind über 50-Meter-Rücken im Becken

Lasse Dumke stieg für die 100-Meter-Rücken ins Becken. Mit einer Zeit von 56,59 Sekunden ist er 24. in der offenen Klasse geworden. Er steigerte sich im Vergleich zur NRW-Meisterschaft, war aber auch ein Stück von seiner Bestzeit entfernt. Über 50 Meter war er mit 26,45 Sekunden zwei Plätze besser als sein Bruder Mika (26,53 Sekunden, Platz 32), der allerdings dadurch seine Bestzeit steigern konnte.

Lara Kaufmann schwamm vier Hundertstel über ihrer Bestzeit (30,44 Sekunden) die 50-Meter-Rücken auf Platz 56. Als Staffeln waren die Männer bei 4x50-Meter-Lagen dabei: Mika Dumke, Silas Leowald, Til Schmidt und Lasse Dumke schwammen nach 1:45,74 Minute auf Platz 19. Zudem stellte die SG Ruhr die 4x50-Meter-Freistil-Staffel in der Mixed Wertung (L. Dumke, Leowald, Pschuk, Kaufmann), die nach 1:42,07 Platz 18 belegte.

Langstreckenspezialist Til Schmidt überzeugt

„Insgesamt waren es von allen unseren Routiniers starke Leistungen, allerdings hätten ruhig ein paar mehr Bestzeiten fallen können“, sagte Kreutzenbeck, der vor allem Fortschritte bei Langstreckenspezialist Til Schmidt sah. Der schaffte es über 800-Meter-Freistil im Juniorenfinale (JEM-Wertung) auf Platz 13 nach 8:25,39 Minuten, direkt im Anschluss an die Lagenstaffel. Damit drückte er seine Bestzeit von der NRW-Meisterschaft um ganze vier Sekunden.

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