Fußball Oberliga

Sportfreunde Niederwenigern erwarten einen Favoriten

Niederwenigerns Kapitän Steffen Köfler (r.) steht mit den Sportfreunden vor einer schwierigen Aufgabe.

Niederwenigerns Kapitän Steffen Köfler (r.) steht mit den Sportfreunden vor einer schwierigen Aufgabe.

Foto: Biene Hagel / Funke Foto Services

Hattingen.  Der 1. FC Bocholt spielt an der Burgaltendorfer Straße in Niederwenigern vor. Für Trainer Jürgen Margref ist es eine Standortbestimmung.

Nachdem die Sportfreunde Niederwenigern am Mittwochabend die Köpfe kurz hängen ließen, müssen sie sich am Sonntag auf eine harte Aufgabe vorbereiten. Mit dem 1. FC Bocholt kommt einer der Favoriten um den Aufstieg an die Burgaltendorfer Straße (Anstoß: 15 Uhr).

Die Niederlage gegen den SC Velbert unter der Woche nahm die Wennischen doch etwas mit. „Die Jungs mussten das erstmal verdauen. Wir werden sehen, inwiefern sie das geschafft haben“, sagte Trainer Jürgen Margref. Nach Ansicht des Video-Materials vom Spiel steht für ihn fest, dass die beiden Elfmeter, die Velbert gegen die Sportfreunde zugesprochen wurden, keine waren. Das ärgert ihn. „Wir waren in der zweiten Halbzeit die bessere Mannschaft. Der Schiedsrichter hat dann leider daneben gelegen, das war echt hart.“ Margref wünscht sich, dass seine Elf die Zahl der individuellen Fehler noch reduziert.

Bocholt bekommt ebenfalls Dämpfer

Die Bocholter haben psychologisch gesehen ebenfalls einen Dämpfer zu verarbeiten. Unter den Insidern zählen sie zum Kreis der Favoriten um den Aufstieg in die Regionalliga. Doch direkt am ersten Spieltag gab’s eine 1:2-Niederlage gegen den ambitionierten Aufsteiger TVD Velbert. „Es wird sich zeigen, inwieweit der Gegner ein Top-Team ist. Wenn er es sein sollte, brauchen wir sicherlich einen guten Tag mit wenigen Fehlern, um punkten zu können“, so Margref.

Unter der Woche spielten die Gegner nicht, da das Spiel gegen die Spielvereinigung Velbert in den September verschoben worden ist. Kurioser Hintergrund: den Velbertern stand in der Woche kein Torhüter zur Verfügung. Die Bocholter werden also frischer sein als die Wennischen, was ein Vorteil für die Gäste sein könnte. Margref denkt, dass der Gegner die Chance genutzt haben wird, die Sportfreunde gegen Velbert zu beobachten. Er möchte das Spiel mit seiner Elf allerdings genauso angehen wie schon die ersten beiden Oberliga-Partien. Dabei machten die Sportfreunde bislang keinen schlechten Eindruck, auch wenn sie anfällig waren. „Das anstehende Spiel ist nun eines, an dem wir uns messen können und wissen, wo wir stehen“, sagt Margref.

Kader wird sich nicht groß verändern

Der Trainer und seine Mannschaft lassen sich nicht davon beunruhigen, dass Bocholt zu den Favoriten zählt. „Wir werden wieder Einsatz zeigen und dagegenhalten“, betont Margref. Sein Kader werde sich im Vergleich zu den vergangenen Ligaspielen kaum verändern. David Moreno wollte in der Woche wieder ins Training einsteigen, nachdem er zuletzt aufgrund von Knieproblemen pausiert hatte. Weiterhin ausfallen wird Angreifer Florian Machtemes, der einen MRT-Termin hatte und eine Diagnose abwartet, um die Dauer seines Ausfalls einschätzen zu können. Die restlichen Spieler, die zuletzt schon zum Einsatz kamen, sind fit.

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