Fußball Westfalenpokal

TSG Sprockhövel möchte im Westfalenpokal weit kommen

Andrius Balaika tritt mit der TSG Sprockhövel im Westfalenpokal beim SC Neheim an.

Andrius Balaika tritt mit der TSG Sprockhövel im Westfalenpokal beim SC Neheim an.

Foto: Walter Fischer / Funke Foto Services GmbH

Sprockhövel.  Für die TSG Sprockhövel steht in der ersten Runde des Westfalenpokals ein Auswärtsspiel an. Der Gegner aus Arnsberg ist schwer einzuschätzen.

Für die TSG Sprockhövel wird es am Sonntag ernst, dann ist sie zum ersten Mal in dieser Saison in einem Pflichtspiel gefordert. Im Westfalenpokal reist die Elf von Trainer Andrius Balaika zum SC Neheim (Anstoß: 15 Uhr).

Dadurch, dass die Sprockhöveler in der vergangenen Saison unter den besten sechs Teams der Oberliga gelandet sind, gehören sie dem Teilnehmerfeld des Westfalenpokals an. Ein schöner Zusatz neben der Meisterschaft, der aber auch Arbeit bedeutet. „Es ist immer schwierig, zu planen. Die Pokalspiele sind demnächst oft in der Woche, dann ist es hinsichtlich des Personals schwierig“, sagt Balaika, der die erste Pokalrunde als Generalprobe für die eine Woche später startende Oberliga sieht.

Balaika kennt die Mannschaft des Gegners nicht

„Wir nehmen das Pflichtspiel sehr ernst, eine Woche vor der Meisterschaft ist es gut“, findet Balaika. Allerdings sei der Gegner nur schwer einzuschätzen, da er ihn nicht kennt. Dazu seien Auswärtsspiele in den Pokalwettbewerben nie eine einfache Aufgabe. Die Mannschaft aus Neheim kenn der Trainer nicht, daher weiß er nicht, wie sich das Spiel entwickeln wird. In der vergangenen Saison belegten die Arnsberger in der Westfalenliga den zehnten Platz. „Wir lassen uns überraschen, was auf uns zukommt“, so Balaika.

Die Chancen schätzt er 50:50 ein. „Wir befinden uns in der Findungsphase. Nach dem Spiel werden wir wissen, wo wir stehen“, sagt Balaika, dem ein paar Spieler definitiv fehlen werden. Patrick Dytko hatte einen Leistenbruch und wird in der kommenden Woche operiert, ehe er nach einigen Wochen erst wieder eingreifen kann. Beim Testspiel gegen Ratingen verletzten sich zudem Ali Merhi (Oberschenkel) und Malick Mourtala (Sprunggelenk). Mourtala befindet sich im Lauftraining, hinter seinem Einsatz steht ein Fragezeichen.

Felix Casalino ist beruflich verhindert

hatte in der Trainingswoche Kniebeschwerden. Auch bei ihm wartet Balaika ab, ob er einsatzfähig ist oder nicht. Zudem muss er eine Lücke in der Offensive stopfen, weil Stammspieler Felix Casalino fehlt. „Es ist beruflich unterwegs und wird auch beim ersten Meisterschaftsspiel fehlen, das war aber schon länger bekannt“, sagt Balaika. Möglicherweise wird Neuzugang Alperen Sahin die Position in der Sturmspitze einnehmen. Die TSG sucht noch nach einer Lösung.

Das Ziel sei es, im Westfalenpokal so weit wie möglich zu kommen. In der vergangenen Saison war die Baumhof-Elf nicht dabei, vor drei Spielzeiten schaffte sie es dagegen fast ins Endspiel – und damit fast auch in die erste Runde des DFB-Pokals. Aber eben nur fast, weil sie im Halbfinale gegen den SC Paderborn in der Verlängerung verlor. „Das war für die Mannschaft ein überragendes Erlebnis“, erinnert sich Balaika.

Weiter Weg bis zur Tür zum DFB-Pokal

Für den Verein sei es dagegen schöner, wenn attraktive Gegner zuhause empfangen werden können. Damals sind einige Sprockhöveler Anhänger mit nach Paderborn gefahren. Zuhause seinen Spiele gegen gute Gegner allerdings attraktiver. „Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg“, gibt Balaika zu bedenken.

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