Volleyball

TuS Hattingen II verkauft sich in Schwelm unter Wert

Kam mit ihrer Mannschaft nicht über einen Satzgewinn hinaus: Nina Lubonski vom TuS Hattingen II.

Kam mit ihrer Mannschaft nicht über einen Satzgewinn hinaus: Nina Lubonski vom TuS Hattingen II.

Foto: Manfred Sander / FUNKE Foto Services GmbH

Hattingen.  Die Volleyballerinnen der Reserve des TuS Hattingen finden in Schwelm nicht wirklich ins Spiel. Das Team von Jürgen Kamps unterliegt klar mit 1:3

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Die Volleyballerinnen des TuS Hattingen II haben in der Bezirksklasse bei SC Schwelm eine 1:3-Niederlage kassiert. Das Team von TuS-Trainer Jürgen Kamps unterlag mit 25:14, 17:25, 13:25 und 23:25.

„Im ersten Satz konnten wir mit sicherer Ballannahme und daraus gut aufgebautem Angriff schnell in Führung gehen und erarbeiteten uns einen komfortablen Vorsprung“, so Kamps. Mit 25:14 ging der erste Durchgang folglich an die Gäste aus Hattingen. In Satz zwei lagen das TuS-Team und Schwelm lange gleichauf, doch am Ende zog Schwelm davon. Kamps wechselte: Laura Treger kam für Feli Fischer auf der Außenposition. Trotzdem ging der Satz mit 17:25 an Schwelm.

Auszeiten helfen nicht weiter

Im dritten Satz übernahm Julia Beinhauer das Zuspiel und machte ihre Sache sehr gut. „Sie wurde allerdings auch sofort auf Geschwindigkeit geprüft, denn unsere Annahme schickte sie quer übers Feld“, so Kamps. Beeindruckt vom verlorenen zweiten Satz agierte der TuS nervös. Auch die zwei Auszeiten von Kamps brachten keine Ruhe ins Spiel. „Fremde Bälle von den Nachbarfeldern flitzten auf unser Spielfeld und die laute Kulisse taten ihr Übriges. Unsere Angriffe landeten im Aus, im gegnerischen Block oder mussten harmlos rübergespielt werden“, so Kamps.

Schwelm nutzt Hattinger Schwachstelle gekonnt aus

Schwelm machte bei den Hattingern die Feldmitte als Schwachstelle aus und legte Bälle gezielt dorthinein. „Eine Reihe von guten Aufschlägen aus Schwelm und ‘interessante’ Entscheidungen zu unseren Ungunsten kamen hinzu“, fand Kamp. „Plötzlich ließen alle die Köpfe hängen und Schwelm konnte zehn Punkte in Folge machen“, sagte der TuS-Trainer. Mit 13:25 war der Satz entsprechend schnell weg.

Im vierten Satz agierten die Hattingerinnen wieder offensiver und erarbeiteten sich eine kleine Führung. Erst beim 20:20 wendete sich das Spiel zu Gunsten von Schwelm. Mit 23:25 ging der letzte Satz knapp an Schwelm. „Insgesamt war es eine Leistung deutlich unter dem Niveau der letzten drei Spiele“, resümierte Kamps, dessen Team sich beim Rückspiel am 8. Februar 2020 revanchieren will.

Tus Hattingen II – SC Schwelm 1:3
Sätze: 25:14 , 17:25, 13:25, 23:25

TuS II: Faßbender, Beinhauer, Funda, Lubonski, Mai, Fischer, Treger, Stiller, Quirbach

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