Fußball Geno-Cup

Wechselfehler bewahrt Niederwenigern im Geno-Cup vor Pleite

Die Sportfreunde Niederwenigern haben im Geno-Cup Glück gehabt, dass eine Niederlage

Die Sportfreunde Niederwenigern haben im Geno-Cup Glück gehabt, dass eine Niederlage

Foto: Biene Hagel / Funke Foto Services

Essen/Hattingen.  Gegen den Bezirksliga-Aufsteiger SC Werden-Heidhausen verlieren die Sportfreunde Niederwenigern 2:3. Das Spiel wird dann aber für sie gewertet.

Die Sportfreunde Niederwenigern haben im Essener Geno-Cup noch ein Spiel in der Vorrunde vor der Brust, bevor es in die K.O.-Spiele geht. In der Vorrunde hat sie ein Wechselfehler der Gegner im zweiten Spiel vor einer blamablen Niederlage gerettet.

Die Sportfreunde standen dem Bezirksliga-Aufsteiger SC Werden-Heidhausen gegenüber, der sich gegen den Oberligisten stemmte. Zwar gingen die Hattinger schon in der sechsten Minute durch Ismail Anil Kisin in Führung, doch noch vor der Halbzeit drehten die Gegner das Spiel. Nach einem Doppelschlag von Fynn Niklas Ross lagen die Wennischen plötzlich 1:2 zurück und das noch zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt unmittelbar vor dem Pausenpfiff.

Sportfreunde verlieren die Ordnung

„Unsere erste Halbzeit war noch ganz gut, in der zweiten ging dann nichts mehr, wenn ich ehrlich bin“, sagte SFN-Trainer Jürgen Margref zur Leistung seiner Mannschaft. Die Sportfreunde verloren komplett die Ordnung. Zwar glich Amin Ouahaalou noch zwischenzeitlich zum 2:2 aus, aber nur eine Minute später (58.) schoss Werden-Heidhausen das 3:2. Dabei blieb es, aber nur einen Tag lang.

Dann fiel der Turnierleitung auf, dass der SC einen Fehler gemacht hatte: Spieler Tim Latsinoglou wurde zuerst ausgewechselt und nahm später nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Malte Schempershofe dessen Stelle im Tor ein. Laut dem Ausrichter SV Burgaltendorf ein Verstoß gegen die Spielordnung des Westdeutschen Fußballverbandes, die als Grundlage der Turnierbestimmungen des Geno-Cups dient. Die Turnierleitung wertete die Partie deshalb 2:0 für Niederwenigern.

Chance auf das Viertelfinale bleibt bestehen

„Wir hatten Glück, dass wir dadurch die Chance haben, das Viertelfinale zu erreichen. Das ist auf jeden Fall unser Ziel“, sagte Margref, der die Testspiele in der Vorbereitung danach gerichtet hat. Er hätte den SC Werden-Heidhausen nicht so stark eingeschätzt. Die Spieler hatten aber auch durch die Stadtmeisterschaft mit dem Finalsieg nach 90 Minuten zuletzt viele Spiele in den Knochen.

Gegen die Spielvereinigung Steele II (Kreisliga B)spielten die Wennischen auch nur 1:1 unentschieden. Das Spiel fand parallel zum Halbfinale der Hattinger Stadtmeisterschaft statt. Am kommenden Samstag steht noch der Vergleich mit der Reserve des Ausrichters Burgaltendorf an (19.20 Uhr). Im Moment führt Niederwenigern die Gruppe D mit vier Punkten an. „Der Dämpfer kam für uns nun zur richtigen Zeit. Es darf nicht passieren, darüber habe ich mit den Jungs gesprochen“, sagt Margref.

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