Fußball Westfalenliga

0:3 im Kellerduell: SV Sodingen tritt weiter auf der Stelle

Interimstrainer Stefan Gosing konnte nicht den ersehnten Sieg mit dem SV Sodingen feiern.

Interimstrainer Stefan Gosing konnte nicht den ersehnten Sieg mit dem SV Sodingen feiern.

Foto: Bastian Haumann / FUNKE Foto Services

Lünen.  Der Trainerwechsel bleibt zumindest kurzfristig ohne gutes Ergebnis: Sodingen verliert wieder deutlich – und sieht wieder einen Platzverweis.

Mit der 0:3-Niederlage in Lünen tritt der SV Sodingen im Abstiegskampf der Westfalenliga weiter auf der Stelle. Ohne Patalla, El-Mansoury und Ajeti, zudem Kaminski und Yigit sowie mit Betram und Freyni zunächst nur auf der Bank, musste Sodingens Interimscoach Stefan Gosing beim bis dato punktgleichen Rivalen im Kampf um den Klassenerhalt mehr als eine halbe Mannschaft ersetzen.

Und es dauerte gerade einmal elf Minuten, da setzte es den ersten Nackenschlag. Nach einem Einwurf in Höhe der Strafraumgrenze geriet eine Kopfballabwehr zu kurz und Felix Rudolf netzte aus der zweiten Reihe trocken ins untere Eck zum 1:0 für den LSV ein. Sodingen lief also wieder einmal früh einem Rückstand hinterher.

Sodingen nimmt sich in der Kabine viel vor

Sodingen probierte es jedoch, sich aus der misslichen Lage zu befreien. „Die Stimmung in der Kabine war gut, wir haben uns viel vorgenommen“, berichtete Stefan Gosing. Doch nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel waren alle Pläne wieder über den Haufen geworfen.

Erneut ging eine Standardsituation voraus, die der SVS nicht geklärt bekam. Nach einem Eckball war es diesmal Johannes Zottl, der aus 16 Metern draufhielt und die Kugel zum 2:0 einschlug. Die Herner waren zermürbt (Gosing: „Wer glaubt denn in unserer Situaton daran, das noch zu drehen?“), erst recht als Tugrul Aydin die Rote Karte erhielt (70.).

Rote Karte macht es für Sodingen noch schlimmer

Im Fallen nach einem Foul an ihm erwischte er seinen Gegner mit der Hand im Gesicht. Der Unparteiische entschied auf Tätlichkeit.

„Auf ihn müssen wir jetzt auch verzichten. Das passt einfach zu unserer Situation“, schüttelte Gosing den Kopf. In der Nachspielzeit machte Marcel Ramsey den Sieg dann mit dem zweiten Elfmeter-Versuch endgültig perfekt – den ersten hatte Robin Siebert noch parieren können.

Weiter geht es beim SV Sodingen nun noch einmal mit Stefan Gosing auf der Bank. Ein neuer SVS-Coach soll dann die Pause über den Totensonntag nutzen, um seine Mannschaft kennenzulernen.

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