Basketball U18 WNBL

Aufholjagd kostet SteelFire 3-2-1 in Bonn zu viel Kraft

SteelFire-Headcoach Michal Chudzicki änderte im dritten Viertel die taktische Marschroute - mit vorübergehendem Erfolg.

SteelFire-Headcoach Michal Chudzicki änderte im dritten Viertel die taktische Marschroute - mit vorübergehendem Erfolg.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services GmbH

Bonn / Herne.  Die Talente von „SteelFire 3-2-1“ aus Herne, Bochum und Hagen unterlagen bei der BG Bonn 92 mit 64:80. Dabei machte ein Aufbäumen noch Hoffnung.

Mit Licht, aber am Ende auch zu viel Schatten präsentierten sich die Basketball-Talente von SteelFire 3-2-1 in ihrem Auswärtsauftritt bei der BG Bonn 92. Die Mannschaft aus Herne, Bochum und Hagen unterlag am Rhein mit 64:80 (34:40) und fiel damit in der Tabelle hinter die Bonnerinnen zurück.

Leider zog sich Zoe Perlick, eine der SteelFire-Säulen schon nach sechs Minuten eine schwere Handverletzung zu und musste verletzt passen.

Das Spiel verlief bis weit ins zweite Viertel hinein ausgeglichen und hart umkämpft. Beide Teams gefielen mit einer hohen Wurfquote und ehrgeiziger Abwehrarbeit. In den letzten beiden Minuten vor der Halbzeitpause dann legte Bonn ein paar Prozent zu und sammelte sich zum 40:34 ein kleines Sechs-Punkte-Polster zusammen.

Bonn ist im dritten Viertel dominant unter den Brettern

Richtig deutlich wurde der Unterschied zwischen beiden Mannschaften dann im dritten Viertel. Bonn zeigte sich nun dominant unter beiden Brettern und legte in dieser Spielphase den Grundstein für eine am Ende deutliche 51:34-Reboundbilanz. Der Vorsprung wuchs entsprechend im dritten Viertel kontinuierlich bis auf 18 Punkte an. Wohl kaum noch ein Zuschauer setzte zu diesem Zeitpunkt auch nur einen Pfifferling auf die Gäste.

Doch Steelfire berappelte sich noch einmal. Headcoach Michal Chudzicki änderte das Verteidigungssystem - eine Maßnahme, die prompt fruchtete. In den letzten Minuten des dritten Abschnitts sowie in den ersten beiden Minuten im letzten Viertel gelang den Mädels aus Herne, Bochum und Hagen abschnittsübergreifend ein 16:2-Run. Bonns Vorsprung war damit auf vier Zähler zusammengeschmolzen.

Am Ende hat SteelFire nichts mehr entgegenzusetzen

„Leider hat uns dies so viel Kraft und auch Fouls gekostet, dass wir in den letzten Minuten dem starken Gegner nichts mehr entgegenzusetzen hatten“, so Chudzicki.

SteelFire hatte sich noch einmal respektabel gewehrt, die BG Bonn machte es zum Ende hin mit 80:64 dann aber doch wieder deutlich.

Viertel: 16:17, 24:17, 17:15, 23:15

SteelFire: Polleros (19), Groll (17/3 Dreier), Mooshage (11), Czerkawski (5/1), Kortenacker (4), Neuhaus (2), Röspel (2), Birtner (2), Köhne (2), Perlick, Reich, Wüllrich.

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