Fussball - Kreisliga A

Beim SV Holsterhausen ergibt sich aus Spaß der Erfolg

Der SV Holsterhausen (l. Patrick Wronowski im Spiel gegen den späteren Meister SG Herne 70) will den Trend der vergangenen Spielzeiten fortsetzen.

Der SV Holsterhausen (l. Patrick Wronowski im Spiel gegen den späteren Meister SG Herne 70) will den Trend der vergangenen Spielzeiten fortsetzen.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services

Der SV Holsterhausen hat sich in der A-Liga hinter den Spitzenteams etabliert. Den Maßstab für die nächsten Ziele hat das Team selbst gesetzt.

Seit der Rückkehr in die Kreisliga A im Jahr 2015 hat sich der SV Holsterhausen an die jeweiligen Spitzenteams herangeschoben. „Diesen Trend wollen wir fortsetzen“, sagt Trainer Andreas Meise.

In den vergangenen drei Spielzeiten landeten die Holsterhauser auf den Rängen fünf, sechs und fünf. Zuletzt sammelten sie 54 Punkte. Meise: „So viele wie noch nie unter meiner Regie.“ Tatsächlich muss man bis zur Vizemeister-Saison 2009/10 zurückblicken, um das jüngste Resultat zu toppen.

Mit relativ bescheidenen Mitteln Schritt halten

Die Strategie, die also schon regelmäßig formidabel funktionierte, will man nun auch in der nächsten Spielzeit zu Grunde legen. Man versucht mit relativ bescheidenen Mitteln weiter Schritt zu halten. „Zu sehen, dass es allen Spaß macht und dabei trotzdem erfolgreich zu sein, das ist die Kunst“, so die geschätzte Reihenfolge im Erfolgsrezept von Andreas Meise.

Dass es unter diesen Voraussetzungen den einen oder anderen auch wegzieht, ist nicht vollständig abzuwenden. So folgten Chris Wachhorst und Kim Kendlik, die schon im Winter gewechselt waren, nun auch Toli Sagiroglou und Sven Westemeier zu Bezirksliga-Aufsteiger SG Herne 70. Tobias Lübke heuerte bei BG Schwerin an.

„Die Mannschaft gewinnt an Format“

Doch der Aderlass ist überschaubar, und so gerät Andreas Meise zu der Meinung: „Die Mannschaft gewinnt an Format. In unserem Spiel soll eine Weiterentwicklung stattfinden und wir wollen wieder oben mitspielen.“

Drei Neue sollen zunächst die entstandenen Lücken füllen. Tim Lüchtemeier vom FC Frohlinde, den Meise noch aus vergangenen Tagen in der Jugend des VfB Börnig kennt, hat der SVH wieder sein Torwarttrio komplettiert. Daniel Wistuba vom DSC Wanne-Eickel (Meise: „Einer, der Fußball gelernt hat“) soll in der Offensive für neuen Schwung sorgen. Und mit Martin Stark kommt ein erfahrener Mann von den Wanner Sportfreunden, der in der Vergangenheit schon mit einigen Holsterhausern zusammengespielt hat. Meise: „Auf die Neuen freuen wir uns.“

Mit 54 Punkten in der Vorsaison eine ordentliche Marke gesetzt

Spielmacher Marvin Kühn zählt daneben auch fast wie ein halber Neuzugang, da ihm aus unterschiedlichen Gründen in seiner Premierensaison an der Wiesenstraße noch nicht allzu viele Einsätze vergönnt waren. Drei weitere Jungs probieren sich schließlich aktuell im A-Liga-Fußball. Ob sie letztlich den Schritt in den Meise-Kader zur neuen Saison schaffen, bleibt noch abzuwarten.

Insgesamt mahnt Trainer Andreas Meise seine Jungs weiterhin zu Geduld. Und er hofft darüber hinaus, dass sie bei Rückschlägen künftig vielleicht etwas schneller den Kopf wieder oben haben. Schließlich sind die 54 Punkte aus der Vorsaison erst einmal eine ordentliche Marke, die gesetzt ist. Diese Marke zeigt, dass der SVH durchaus in der Lage ist vorne mitzumischen, und sie darf nun zur weiteren Orientierung dienen.

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