Fussball - Bezirksliga

Beim Tabellenführer ist für SF Wanne-Eickel etwas zu holen

Die SG Herne 70 (re. Zakaria Ablouka) kämpft in Kaltehardt um wichtige Punkte.

Die SG Herne 70 (re. Zakaria Ablouka) kämpft in Kaltehardt um wichtige Punkte.

Foto: Rainer Raffalski / FUNKE Foto Services

Beim Tabellenführer SG Welper rechnen sich die Sportfreunde Wanne-Eickel etwas aus. Für die SG Herne 70 steht ein „Probe-Showdown“ an.

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SG Welper - Sportfreunde Wanne-Eickel (So., 14.30 Uhr, Marxstraße, Hattingen). Das Beste kommt oft zum Schluss, so auch für die Sportfreunde aus Wanne-Eickel. Im letzten Hinrundenspiel gastiert die Mannschaft von Marco Jedlicka beim Liga-Primus in Hattingen-Welper. Sind die SFW-Youngster fit für das Schwergewicht? „Werden wir mal sehen“, sagt Marco Jedlicka vielsagend. Das Spiel scheint tatsächlich völlig offen.

Beim 5:0 gegen Riemke durften sich die Wanne-Eickeler Anhänger wieder einmal vom bemerkenswerten Potenzial der Talente überzeugen. Doch der Mannschaft, das hat die Hinrunde hinlänglich gezeigt, fehlt es an Beständigkeit. Der Gegner wiederum verliert zunehmend an Schreckensgestalt.

Welpers Herbstmeisterschaft ist in Gefahr

Marschierte die SG Welper zunächst wochenlang einsam vorne weg, so geht der Mannschaft offenbar im Herbst die Puste aus. Heimniederlagen gegen Harpen und Weitmar, Pokal-Aus gegen Ligarivale TuS Heven, ein 5:3-Schlagabtausch gegen Schlusslicht Riemke und zuletzt ein 1:1 in Hattingen. Plötzlich ist sogar die sicher geglaubte Herbstmeisterschaft Welpers in Gefahr.

Die Sportfreunde wittern daher ihre Chance, sich mit einem Punkt-Erfolg etwas näher an die obere Tabellenhälfte heranschieben zu können. Aktuell ist die Jedlicka-Elf Neunter, fünf Zähler hinter dem SC Weitmar auf Platz acht. Das Polster zu den Abstiegsplätzen beträgt fünf Punkte.

SG Herne 70 hofft beim „Probe-Showdown“ auf ersten Auswärtssieg

TuS Kaltehardt - SG Herne 70 (So., 14.45 Uhr, Urbanusstraße, Bochum). Der SG Herne 70 steht am Wochenende eine Aufgabe ins Haus, die möglicherweise bereits einen Vorgeschmack auf das Saisonfinale geben könnte: Die Herner treffen im Showdown auf Tabellennachbar TuS Kaltehardt.

Noch geht lediglich die Hinserie zu Ende, deshalb ist der Ausgang der Partie in Bochum noch nicht von finaler Bedeutung. „Ein Sechs-Punkte-Spiel“ ist es für den Trainer der Herner, Sebastian Saitner, dennoch.

Die Situation des Aufsteigers spitzt sich nämlich leicht zu. Als Tabellen-14. belegt die Saitner-Elf mit elf Punkten den ersten Abstiegsplatz.

Duell in Kaltehardt ist von großer Bedeutung

Und just mit Kaltehardt (13 Punkte) gibt es aktuell nur noch ein Team überm Strich, das überhaupt noch in Reichweite liegt. Damit ist die Bedeutung dieses Duells deutlich.

Bei einer Niederlage wäre der Kontakt für die SG 70 auf die Nichtabstiegs-Plätze vorerst abgerissen und der Aufsteiger würde mit einer bereits beträchtlichen Hypothek in die Rückserie starten müssen.

Die jüngst gezeigten Leistungen machen den Hernern in dieser Drucksituation aber Mut. So sieht auch Trainer Saitner sein Team durchaus in der Lage, noch erfolgreich auf Weihnachten zuzusteuern. Die beiden Remis gegen Hattingen und Linden und zuletzt auch die gute zweite Halbzeit beim 1:3 gegen den FC Altenbochum geben jedenfalls Anlass zur Hoffnung, beim Tabellennachbarn den ersten Auswärtssieg einfahren zu können.

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