Fussball - Landesliga

Benkovic schießt SV Wanne 11 in der Nachspielzeit zum Sieg

Der erste Sieg ist geschafft: die Spieler des SV Wanne 11 feiern den 1:0-Treffer gegen den Hombrucher SV.

Der erste Sieg ist geschafft: die Spieler des SV Wanne 11 feiern den 1:0-Treffer gegen den Hombrucher SV.

Foto: Rainer Raffalski / Funke Foto Services GmbH

Der SV Wanne 11 feiert den ersten Saisonsieg in der Landesliga. Niederlagen für Firtinaspor Herne und SpVgg Horsthausen.

SV Wanne 11 - Hombrucher SV 09/72 1:0 (0:0). Der eingewechselte Ivan Benkovic sorgte in der zweiten Minute der Nachspielzeit für den ersten Saisonsieg des SV Wanne 11 in der Landesliga. „Wir haben die Partie auf Grund einer sehr starken zweiten Halbzeit verdient gewonnen. Natürlich muss man sagen, dass ein Tor in der Nachspielzeit immer glücklich ist, aber wir haben es uns erarbeitet“, pustete ein zufriedener Franko Pepe nach der Partie durch.

In den ersten 20 Spielminuten waren die Gäste aus Dortmund die deutlich bessere Mannschaft auf dem glitschigen Kunstrasen an der Hauptstraße.

Gerechtes Remis zur Pause

In einigen Situationen hatten die 11-er Glück, dass dem HSV der letzte Pass nicht gelang. „Da hätten wir auch in Rückstand geraten können“, gab Franko Pepe zu.

Doch nachdem seine Mannschaft die erste Druckphase der Gäste überstanden hatte, war sie deutlich besser in der Partie und hätte nach einer halben Stunde auch in Führung gehen können. Ali Al Hussein stand alleine vor dem HSV-Gehäuse, zielte jedoch etwas zu genau und traf nur den Pfosten. „Das Unentschieden zur Halbzeit war dann gerecht“, bilanzierte der SV Wanne 11-Coach.

Starke rechte Offensivseite der 11-er

Auch nach dem Seitenwechsel setzte seine Mannschaft immer wieder Nadelstiche nach Kontern. Vor allem die rechte Offensivseite der 11er war nicht zu bremsen. Kim Hyna hätte seine Mannschaft in Führung bringen können, traf den Ball freistehend aber nicht richtig. „In der Defensive haben wir 45 Minuten lang gut gearbeitet und alles geblockt“, so Franko Pepe.

Als sich alle Zuschauer auf eine Nullnummer eingestellt hatten, trieb der eingewechselte Abdullah Atmaci den Ball noch mal nach vorne und fand den ebenfalls eingewechselten Ivan Benkovic freistehend im Strafraum.

Der junge Stürmer behielt aus sieben Metern die Nerven und sorgte für den ersten Saisonsieg der Elfer.

Tor: Benkovic (90.+2).

SV 11: Kassen; Adamek, Oeztürk, Gidaszewski, Reimann - Hyna, Ilias, Osei Asibey (90. Linnemann), Keito (57. Benkovic) - Drews, Al Hussein (62. Atmaci).

Firtinaspor Herne unterliegt nach früher Führung

SuS Kaiserau - Firtinaspor Herne 4:1 (2:1). „Wir haben uns wirklich selbst geschlagen“, ärgerte sich Firtina-Coach Burhan Kaya nach der 1:4-Pleite in Kaiserau. Dabei begann es für seine Mannschaft richtig gut. Bereits in der ersten Spielminute fiel der Ball, nach einer zu kurz abgewehrten Ecke, Yakub Kara vor die Füße, der mit einem Schuss aus 20 Metern für die Führung sorgte.

Zwei Minuten später hätte der Torschütze nach Ballgewinn einen Konter einleiten können, verlor den Ball jedoch ohne Not und die Gastgeber kamen nach einem langen Ball, mit anschließendem Foul im Strafraum, per Elfmeter zum Ausgleich. Wiederum nur vier Minuten später traf Kaiserau dann nach einer Ecke sogar zur Führung.

Rote Karte für Kara nach zehn Minuten

Und wieder nur zwei Minuten später war Firtinaspor dann in Unterzahl. Yakub Kara holte seinen Gegner von hinten von den Beinen, der Schiedsrichter wertete es als grobes Foulspiel und schickte ihn vom Platz.

Jedoch war Firtina auch in Unterzahl besser, doch die im ersten Saisonspiel so treffsicheren Mahmud Siala und Ramadan Ibrahim erwischten nicht ihren besten Tag und vergaben ihre Möglichkeiten.

Auch nach der Pause hielten die Gäste das Spiel weiter offen. Erst in der letzten Viertelstunde, als Burhan Kaya alles auf die Offensiv-Karte setzte, wurde Firtinaspor zweimal ausgekontert. „Ein gebrauchter Tag für uns“, so das Fazit des Trainers der Herner.

Tore: 0:1 Kara (1.), 1:1 (4.), 2:1 (8.), 3:1 (76.), 4:1 (84.).

Firtina: Kacar (37. Wassmann); Sari, Avci (69. Güzel), Aksoy (46. Tugyan), Aldirmaz - Cantürk, Kaya, Altay (77. Arlat), Kara, Siala - Ibrahim.
Rote Karte: Kara (10., grobes Foulspiel).

SpVgg Horsthausen wacht erst nach 0:3-Rückstand auf

SV Horst-Emscher - SpVgg Horsthausen 3:2 (1:0). „Wir haben die Partie verdient verloren. Wir waren 60 Minuten nicht wirklich auf dem Platz und sind erst nach dem 0:3 wach geworden“, bilanzierte SpVgg-Coach Marc Gerresheim nach der Pleite beim SV Horst-Emscher.

„Jedoch haben mir die Moral und der Zusammenhalt der Mannschaft gefallen. Darauf lässt sich aufbauen, denn wir hatten vom Charakter eine richtig gute Truppe auf dem Platz“, konnte er der Pleite auch noch etwas Positives abgewinnen.

Kruckow und Bedersdorf machen das Spiel spannend

Horst-Emscher setzte über die komplette Spielzeit voll auf Konter, überließ Horsthausen den Ball und spekulierte auf Ballverluste der Gäste. „Diese haben wir ihnen leider zu häufig auch geliefert. Alle drei Treffer sind aus individuellen Fehlern resultiert, die Horst-Emscher dann mit seinem Tempo nutzte“, stellte Marc Gerresheim fest. Erst nach dem 0:3 und zwei offensiven Wechseln wurde das Spiel seiner Mannschaft besser. Erst stand Dennis Kruckow alleine im Strafraum und schob ohne Mühe ein, eine Viertelstunde machte es ihm der eingewechselte Andre Bedersdorfer nach und machte das Spiel wieder spannend.

Zwar drückten die Gäste in der restlichen Spielzeit auf den Ausgleich, doch zwingende Tormöglichkeiten gab es nicht mehr. „Wir müssen auf jeden Fall weiter an unserem Verhalten bei Ballbesitz arbeiten. Da passt noch vieles nicht“, sieht der SpVgg-Coach viel Arbeit auf sein Team zukommen.

Tore: 1:0 (24.), 2:0 (47.), 3:0 (52.), 3:1 Kruckow (56.), 3:2 Bedersdorfer (72.).

SpVgg: Carpentier; Werner, Mosemann, Rupieper (54. Kesler), Gillner (54. Bedersdorfer) - Schulz (83. Behlau), Balci, Dursun, Kilian, Josifov (46. Dilek) - Kruckow.

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