Fussball - Westfalenliga

DSC Wanne-Eickel plant schon lange mit den Stammspielern

Auch Rene Michen (re.) hat dem DSC Wanne-Eickel frühzeitig zugesagt zu bleiben.

Auch Rene Michen (re.) hat dem DSC Wanne-Eickel frühzeitig zugesagt zu bleiben.

Foto: Svenja Hanusch / FUNKE Foto Services

Wanne-Eickel.  Der DSC Wanne-Eickel plant bisher nur mit einem externen Neuzugang für die kommende Saison. Fünf Spieler kommen aus der eigenen A-Jugend.

„Aktuell gehe ich davon aus, dass die neue Saison am 13. September starten wird. Aber ganz genau weiß es niemand. Darauf habe ich zwar erst mal meinen Plan für die Vorbereitung ausgerichtet, habe aber auch einen Plan B in der Tasche“, sagt Sebastian Westerhoff.

Der Coach des Fußball-Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel hat seiner Mannschaft nun erst mal wieder bis Ende Juli freigegeben, nachdem am vergangenen Freitag das letzte gemeinsame Training stattfand.

„Dann hätten wir immer noch sieben Wochen Zeit, um uns auf den Start vorzubereiten. Dies ist immer noch eine lange Zeit, so dass wir auch da wahrscheinlich noch mal eine kurze Pause einbauen würden“, so der Coach weiter.

Planung kostet keine schlaflosen Nächte

Mit der Planung seines Kaders ist er fast fertig, denn sie hat ihn keine schlaflosen Nächte gekostet. Die Stammspieler der vergangenen Saison haben allesamt frühzeitig ihre Verträge verlängert, so dass es aktuell danach aussieht, dass „nur“ ein externer Neuzugang in den Sportpark Wanne-Süd wechselt.

„Da sind wir aber noch in Gesprächen. Spruchreif ist hier noch nichts“, erklärt Sebastian Westerhoff. „Uns war es sehr wichtig, dass wir den Stamm der Truppe, die eine sehr starke Spielzeit abgeliefert hat, bei uns behalten. Dies ist uns gelungen und darauf lässt sich weiter aufbauen. Die Jungs haben nun fast eine ganze Saison zusammengespielt und konnten sich aufeinander einstellen“, freut er sich.

Fünf Spieler aus der A-Jugend erhalten ihre Chance

Bisher sind daher fünf A-Jugendliche die einzigen feststehenden Neuzugänge. Neben Kapitän Cedric Dürschke sind dies Torhüter Mustafa Topal, die Abwehrspieler Ebeny Nguimba und Deniz Ergüzel und Mittelfeldspieler Toni Petrovic.

„Alle fünf Spieler haben dies absolut verdient“, freut sich auch A-Jugendcoach Serkan Besli über die Wertschätzung seiner Spieler. „Bei Jugendspielern, die den Sprung zu den Senioren machen, kommt es meistens auf die Mentalität an. Alle haben die richtige Einstellung und sind klar im Kopf“.

Sebastian Westerhoff steht mit Serkan Besli, aber auch mit dem Sportlichen Leiter Michele Di Bari, in ständigem Kontakt und hat immer wieder Jugendspieler ins Training geholt, ließ sie in Hallenturnieren und Pokalspielen ran.

„So konnten wir uns einen sehr guten Überblick verschaffen“, so der Coach. „Am Ende setzt sich dann aber auch die Qualität durch. Wir sind der Überzeugung, dass diese Spieler das Potenzial haben, in der Westfalen- oder Oberliga zu spielen“, erklärt der Coach der ersten Mannschaft die Zusammenarbeit.

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