Fussball - Westfalenliga

Ersatzgeschwächter DSC Wanne ist in Hohenlimburg gefordert

Platz zwei gilt es zu halten für den DSC Wanne-Eickel - links Rene Michen im Kreispokalspiel beim RSV Wanne.

Platz zwei gilt es zu halten für den DSC Wanne-Eickel - links Rene Michen im Kreispokalspiel beim RSV Wanne.

Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

Der DSC Wanne-Eickel tritt in Hohenlimburg an. Das Ziel bis Jahresende: Platz zwei zu halten in der Fußball-Westfalenliga.

SV Hohenlimburg 1910 - DSC Wanne-Eickel (15 Uhr, Stadion Kirchenberg, Hohenlimburg). „Wir wollen den zweiten Tabellenplatz verteidigen und den Vorsprung auf die Verfolger halten und bestenfalls sogar ausbauen. So können wir uns eine gute Ausgangsposition für das Fußballjahr 2020 verschaffen“, gab DSC-Coach Sebastian Westerhoff vor drei Wochen das Ziel für die restlichen Spiele in diesem Jahr aus.

Am Sonntag steht nun eine Partie auf dem Programm, die für die Umsetzung dieses Plans von hoher Bedeutung ist.

Letztes Auswärtsspiel des Jahres

Denn die Wanner sind zu Gast beim SV Hohenlimburg, der vier Punkte hinter dem DSC auf Tabellenplatz drei steht. Diese Partie ist zugleich das letzte Auswärtsspiel, denn die letzten beiden Partien vor dem Jahreswechsel bestreitet der DSC zu Hause gegen die Spvgg. Erkenschwick (8.12.) und den BSV Schüren (15.12.).

Nach dem bitteren Ausscheiden im Westfalenpokal beim Oberligisten SV Schermbeck gab Sebastian Westerhoff seiner Mannschaft das komplette Wochenende über Totensonntag frei. Dafür wurde in dieser Woche viermal trainiert. Sonst sind nur drei Trainingseinheiten üblich.

Den DSC Wanne-Eickel plagen Verletzungssorgen

„Die Pause hat jedoch leider nicht dazu geführt, dass einige verletzte Spieler wieder zurückkehren konnten“, zuckt der DSC-Coach mit den Schultern. Ganz im Gegenteil. Die Verletzungsmisere hat sich noch etwas verschlimmert.

Am Sonntag werden neben den langzeitverletzten Akteuren nun auch noch Dawid Ginczek und Marvin Piechottka ausfallen. Die beiden besten Torschützen auf Seiten des DSC. Ginczek laboriert noch an einer sehr schmerzhaften Prellung aus dem Schermbeck-Spiel, Piechottka zog sich in der Partie sogar einen Bänderriss zu. Ob beide in diesem Jahr noch mal auf dem Platz stehen, bleibt abzuwarten.

Doch Bange machen gilt nicht. „Auf dem Trainingsplatz war es etwas leerer als sonst, aber wir verfügen über einen großen Kader, der richtig Qualität hat. Wir haben immer noch richtig gute Spieler zur Verfügung, die dafür sorgen, dass wir das Spiel gewinnen können. Wir fahren nach Hohenlimburg um drei Punkte zu holen“, ist Sebastian Westerhoff trotz der Ausfälle optimistisch vor dem Spiel bei der, nach der DJK TuS Hordel, zweitbesten Defensive der Liga.

DSC ist zu Gast bei der zweitbesten Abwehr der Liga

Hohenlimburg hat erst 14 Gegentore kassiert, spielt defensiv sehr diszipliniert und steht kompakt.

Nach eigenem Ballbesitz schaltet der SVH schnell um und kommt so immer wieder schnell zu Konterangriffen.

„Das ist eine sehr zweikampfstarke Mannschaft. Unsere Absicherung nach Ballverlust muss gut funktionieren, damit wir nicht in schnelle Gegenstöße laufen. Wir werden mit unserem starken Spiel über die Außen die Abwehr zu knacken“, so der DSC-Coach weiter. Er kann am Sonntag wieder auf Eric Schäfer zurückgreifen, der seine Rot-Sperre aus dem Spiel in Finnentrop abgesessen hat.

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