Fussball - Westfalenliga

Gegen Finnentrop hat der SV Sodingen nichts zu verlieren

Julian Kaminski (Mi.) kehrt nach seiner Sperre zurück in den Sodinger Kader.

Julian Kaminski (Mi.) kehrt nach seiner Sperre zurück in den Sodinger Kader.

Foto: Manfred Sander / FUNKE Foto Services

Der Tabellenführer SG Finnentrop/Bamenohl ist beim SV Sodingen zu Gast. Der heimische Westfalenligist lässt sich noch Zeit bei der Trainersuche.

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SV Sodingen - SG Finnentrop/Bamenohl (So., 14.30 Uhr, Glück-Auf-Stadion). Angesichts der nächsten Aufgabe war es für die Verantwortlichen beim SV Sodingen nicht schwer zu entscheiden, der Trainersuche noch etwas mehr Raum zu geben.

Stefan Gosing, Sportlicher Leiter des Traditionsklubs, gibt deshalb auch an diesem Wochenende die Kommandos an der Seitenlinie. Schließlich kommt kein Geringerer nach Sodingen als der nach wie vor ungeschlagene Westfalenliga-Tabellenführer SG Finnentrop/Bamenohl.

Dem Nachfolger von Timo Erkenberg gleich mit einer Mammutaufgabe den Start maximal schwer zu machen, das sollte am Holzplatz verhindert werden. So wolle man zudem etwas an Zeit für Gespräche mit Interessenten gewinnen, erklärte Stefan Gosing die Strategie.

„Wenn alles gut geht, dann kann der neue Trainer die Mannschaft so über das freie Totensonntag-Wochenende hinweg kennenlernen und mit etwas mehr Ruhe auf die kommenden Aufgaben einstimmen.“ Schließlich würde dann direkt das bedeutsame Kellerduell bei Tabellennachbar FSV Gerlingen auf dem Programm stehen.

Das Team der Stunde zu Gast in Sodingen

Nun allerdings wartet erst einmal das Team der Stunde. Die SG Finnentrop/Bamenohl führt mit acht Zählern Vorsprung auf Verfolger DSC Wanne-Eickel die Liga an, hat elf von 13 Saisonspielen gewonnen. Lediglich gegen Erkenschwick und Gerlingen leistete man sich jeweils zu Hause zwei Punkteteilungen. Die einzige Chance Sodingens ist da wohl die, dass man damit rechnet, dass Sodingen keine hat.

Null Punkte, 2:18 Tore, das ist die Herner Bilanz der letzten vier Spiele. Und dass Sodingens Führungsspieler Tugrul Aydin nun auch noch rot-gesperrt ausfällt, erleichtert die Situation wahrlich nicht. Immerhin ist der Routinier nebenbei auch bislang für die Hälfte aller bisher erzielten Saisontore direkt verantwortlich.

Kaminski-Sperre ist abgelaufen

Julian Kaminski ist zwar wieder dabei, doch nach wie vor ist der Kader relativ wackelig. Zuletzt gegen Lünen hieß es: Ohne Neun. Diesmal hofft Stefan Gosing, dass es nicht ganz so dicke kommt. El-Mansoury weilt allerdings noch im Ausland, Patalla und Yilmaz sind verletzt.

Was die weiteren Viren, Wehwehchen und Trainingsrückstände für Spuren hinterlassen, wird sich kurzfristig zeigen. Einziger Vorteil diesmal bleibt damit: Der SV Sodingen hat gegen den sauerländischen Liga-Primus rein gar nichts zu verlieren.

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