Fußball Westfalenliga

Gegen Iserlohn: SV Sodingen will zu Hause eine Macht werden

Am Holzplatz soll für Gäste nichts zu holen sein – bislang hat Sodingen allerdings drei seiner vier Heimspiele verloren. Gegen den FC Iserlohn soll diese Bilanz besser werden.

Am Holzplatz soll für Gäste nichts zu holen sein – bislang hat Sodingen allerdings drei seiner vier Heimspiele verloren. Gegen den FC Iserlohn soll diese Bilanz besser werden.

Foto: Klaus Pollkläsener / Funke Medien

Herne.  Nur ein Heimsieg aus vier Spielen – zu wenig. Nach dem verrückten Sieg in Hassel will Sodingen eine Serie starten – die Chancen stehen ganz gut.

Durch den Last-Minute-Erfolg bei YEG Hassel hat der SV Sodingen die Abstiegsplätze der Westfalenliga zwar verlassen, doch bereits am Sonntag wartet mit dem FC Iserlohn ein weiterer Gegner aus dem Tabellenkeller auf das Team von Timo Erkenberg. „Wir sind nun auch komplett in der Liga angekommen. Zwei Siege in Serie geben uns ein gutes Gefühl. Dass die Moral der Mannschaft intakt ist, hat man beim Erfolg in Hassel gesehen. Gegen Iserlohn wollen wir diesen Aufwärtstrend nun bestätigen“, blickt der junge SVS-Coach voraus – und gegen den FCI scheint das denkbar.

Das Team aus dem Sauerland vollzog im Sommer einen größeren personellen Umbruch, der aktuell noch einige Probleme nach sich zieht. Iserlohn spielt zwar guten Fußball und ist in der Offensive immer gefährlich, trifft aktuell das Tor aber nicht.

In Sodingen soll für Gäste nichts zu holen sein

„Es klingt zwar komisch, aber gegen uns sind sie am eigenen Unvermögen vor dem Tor gescheitert“, sagte zum Beispiel Wanne-Eickels Coach Sebastian Westerhoff nach dem 1:0-Erfolg seiner Mannschaft gegen den FCI am vergangenen Wochenende.

„Wir wollen nicht auf Iserlohn schauen, sondern uns auf unsere Stärken konzentrieren. Dabei wird es wichtig sein, dass wir in der Defensive gut stehen. Wir wollen eine Macht zuhause werden. Jeder Gast, der zu uns kommt, muss direkt wissen, dass es in Sodingen nichts zu holen gibt“, blickt Timo Erkenberg voraus.

Tugrul Aydin und Daniel Bertram fallen definitiv aus – Hassel-Held fraglich

Definitiv nicht mithelfen können dabei am Sonntag Tugrul Aydin und Daniel Betram. Aydin sah am letzten Wochenende die fünfte Gelbe Karte (im neunten Saisonspiel), Bertram fällt aus gesundheitlichen Gründen aus. Hinter dem Einsatz von Sebastian Freyni, der mit seinen zwei späten Treffern für den Sieg in Hassel sorgte, steht wegen einer Erkältung noch ein Fragezeichen.

Dafür ist Dennis Konarski wieder komplett ins Training eingestiegen und hat die komplette Woche durchgezogen.

Stimmung in Sodingen ist jetzt ausgelassener

„Ob er am Sonntag schon wieder eine Alternative ist, entscheiden wir kurzfristig“, erklärt Timo Erkenberg.

„Aber eigentlich ist es egal, wer ausfällt, denn wir haben einen starken Kader zusammen und werden definitiv eine sehr schlagfertige Mannschaft auf den Platz schicken, die in der Lage sein wird, alle drei Punkte zu holen“, so der SVS-Coach weiter.

Auch wenn der Saisonstart nicht so verlief, wie es sich die Grün-Weißen wünschen, die Stimmung in der Mannschaft war durchweg positiv, versichert Timo Erkenberg: „Natürlich ist es jetzt noch etwas ausgelassener und entspannter. Aber darauf haben wir auch lange hingearbeitet. Sonntag wollen wir den dritten Sieg in Serie holen, so dass wir weiterhin so positiv und fokussiert arbeiten können“.

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