Fußball Bezirksliga

Geschenke sind im Derby nicht zu erwarten

Sven Avci (l.) und Firtinaspor erwarten den SV Wanne 11 zum Derby. Foto: Olaf Ziegler / WAZ FotoPool

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Sie haben derzeit ein strammes Programm vor der Brust, die Kick-Nachbarn von Firtinaspor Wanne und dem SV Wanne 11. Am Donnerstag (19 Uhr) steht man sich auf der Asche an der Emscherstraße gegenüber. Dabei hat niemand vom Gegenüber Geschenke zu erwarten.

Mit dem einzigen Wanner Bezirksliga-Derby steigt das letzte Nachholspiel aus dem Jahr 2010. Es geht um genau jene wichtigen Zähler also, die man seit Wochen und Monaten „in der Hinterhand“ wähnt. Jetzt werden die virtuellen Punkte zur Realität. Firtina kann sich nach dem 1:2 in Riemke keine weitere Schlappe leisten, denn man läuft RW Leithe auf dem rettenden 13. Tabellenplatz schon wieder hinterher. Aber auch Wanne 11 ist leicht ins Hintertreffen geraten und kann mit einem Sieg bestenfalls bis auf einen Punkt an Spitzenreiter SV Höntrop heran rutschen.

Dass es den Spielern an Motivation nicht fehlt, dafür wird sicher von außen gesorgt werden. Hier bewiesen vor allem die Elf-Anhänger zuletzt bereits souverän Landesligatauglichkeit - mindestens. Das Buffet mit ordentlicher Derbystimmung ist also angerichtet.

11-Trainer Roger Petzke hält das Nachbarschaftsduell für das vielleicht „schwierigste Spiel“ seiner Mannschaft. Dabei stehen in den letzten fünf Saisonrunden noch Vergleiche mit Union Bergen (schon am nächsten Sonntag) sowie mit Spitzenreiter Höntrop an. Doch man zollt dem Aufsteiger Respekt. Nur mit einem Sieg jedenfalls bewahrt sich Wanne 11 die Chance, den Aufstieg zum 100. Vereins-Geburtstag aus eigener Kraft schaffen zu können.

Die Hausherren, bei denen TSK-Rückkehrer Bülent Karabal wohl nicht mehr das Firtina-Trikot überstreifen wird, zählt eigentlich auch nur ein Dreier. Wegen einer Bänderverletzung, so Trainer Recep Bostanci, fehle Karabal in den letzten Spielen. Auch sein Bruder Levent, der ebenfalls zum TSK zurück wechselt, läuft seit einigen Spielen nicht mehr auf. Dennoch sieht Bostanci eine realistische Chance, den favorisierten Rivalen auf eigenem Platz besiegen zu können. In gut vier Wochen sieht man sich übrigens zum Rückspiel schon wieder.

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