Handball - Landesliga

HC Westfalia Herne braucht zum Tempo spielerische Präsenz

Auf Spitzenreiter HC Westfalia Herne, vorn Fabian Scheunemann, wartet in Gladbeck harte Arbeit.

Auf Spitzenreiter HC Westfalia Herne, vorn Fabian Scheunemann, wartet in Gladbeck harte Arbeit.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Herne  Zwei hohe Siege fuhr der HC Westfalia Herne vorige Saison gegen VfL Gladbeck II ein. Das Auswärtsspiel am Samstag steht unter anderen Vorzeichen.

Von einem Spaziergang wie in der vergangenen Saison mit 32:16- bzw. 31:16-Kantersiegen darf der HC Westfalia Herne an diesem Samstag um 17 Uhr im Auswärtsspiel beim VfL Gladbeck II (Riesener Sporthalle, Schützenstraße) nicht ausgehen.

War das im vorigen Jahr stark verjüngte Reserveteam des Oberligisten noch ziemlich unbedarft und wenig robust, so scheint die Mannschaft in dieser Landesliga-Meisterschaftsrunde bestens angekommen zu sein.

"Ein hartes Stück Arbeit"

Vor einer Woche musste Gladbeck beim Tabellendritten HSG Herdecke-Ende erst mit der Schlusssekunde den Ausgleichstreffer zum 29:29 hinnehmen. Trainer Stephan Krebietke hat seine Mannschaft darauf eingestimmt: „Uns erwartet ein hartes Stück Arbeit. Wir müssen voll bei der Sache sein und geschlossen eine hohe Einsatzbereitschaft zeigen.“

Westfalia kennt die Zielvorgaben ganz genau und weiß, was für die Erreichung des Ziels zu tun ist. Mit Routine, Entschlossenheit und gestützt auf die bisher sehr sattelfeste Defensive wird der Spitzenreiter die Angriffe des Gegners abzuwehren versuchen. Mittlerweile sind 22 Gegentore fast zur Norm geworden.

Auch spielerische Präsenz ist gefragt

Im Angriffsspiel wird der Spitzenreiter mit Tempohandball alleine die jungen Gladbecker jedoch nicht überwinden können. Da wird der VfL dagegen halten. Die HCW-Akteure müssen auch ihre spielerische Präsenz in die Waagschale werfen.

Dass aufgrund einiger „Wehwechen“ nicht alle Spieler in dieser Woche optimal trainieren konnten, wird der Trainer nicht als Ausrede geltend machen. Auch ohne den an einer Rückenverletzung laborierenden Julian Ollesch und den von Wadenbeschwerden geplagten Alexander Schade, dessen Einsatz aber noch nicht endgültig abgeschrieben ist, verfügt Krebietke immer noch über eine schlagkräftige Mannschaft.

Die nächsten zwei Punkte sind das Ziel

„Wir alle wollen unbedingt die nächsten zwei Punkte holen“, unterstreicht Stephan Krebietke noch einmal die Ambitionen. Eine positive Entwicklung zeigt im Training Trainersohn Noah, der flexibel einsetzbar ist und mittlerweile auf verschiedenen Positionen im Deckungsverband wie im Angriff (Linksaußen und Rückraum) Verschnaufpausen bei Mitspielern ermöglicht.

Mit Joshua Dudda, der für besondere Defensivmaßnahmen eine wichtige Rolle spielt, wird trotz reduzierten Trainingseinsatzes gerechnet. Von ihm weiß man, dass er auf die Zähne beißen kann. Das Tor wird neben dem als Nummer eins gesetzten Jörn Maiß diesmal Daniel Ollesch anstelle von Daniel Ebereonwu hüten.

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