Minigolf - 7. Filzgolf-Masters

Jungnationalspieler Schmeckenbecher siegt in Wanne-Eickel

Ließ alle hinter sich: Kenny Schmeckenbecher gewann das Filzgolf Masters, das erstmals im FunPark stattfand.

Ließ alle hinter sich: Kenny Schmeckenbecher gewann das Filzgolf Masters, das erstmals im FunPark stattfand.

Foto: Kerstin Buchwieser / FUNKE Foto Services

53 Spitzenminigolfer spielten beim MGC RW Wanne-Eickel das 7. Filzgolf-Masters aus. Für die Anlage im FunPark gab es wieder lobende Worte.

Der Begriff Hitzeschlacht wird oft inflationär gebraucht. Doch manchmal passt er wie die Faust aufs Auge. Bei beinahe 30 Grad ohne Schatten wird jede Art von körperlicher Betätigung zu einer echten Herausforderung.

Gerade dann, wenn auch noch der Kopf mit im Spiel ist. Das 7. Nestle-Schöller-Filzgolf-Masters war am vergangenen Wochenende zu Gast beim Minigolf Club Rot-Weiß Wanne-Eickel und lockte 53 deutsche Spitzenminigolfer auf die Anlage im FunPark Wanne.

Ein Teilnehmerfeld, gespickt mit Welt- und Europameistern und mehreren Deutschen Meister, gab sich bei der Masters-Premiere in Wanne-Eickel die Klinke in die Hand.

Durch die Eröffnung der Filzgolfanlage im vergangenen Jahr habe sich die Wanne-Eickeler Anlage erst so richtig gemausert, so der Präsident des Deutschen Minigolf Verbandes (DMV) Gerhard Zimmermann. „Die Anlage mit ihren drei Bahnen ist mittlerweile ein Vorzeigestandort in Deutschland.“

Etablierte Kräfte und sieben Jungnationalspieler

Der Blick auf die Anlage lohnte sich an diesen zwei Tagen in jedem Fall. Neben den etablierten Kräften, waren auch sieben Jungnationalspieler an den Start gegangen. Einer von ihnen übertrumpfte alle: Kenny Schmeckenbecher (MC 62 Lüdenscheid) konnte sich am Ende gegen den Vorjahressieger Alexander Geist (BGS Hardenberg-Plötter) im Finale durchsetzen.

Der 16-Jährige übertraf damit seine persönliche Zielsetzung. „Ich habe im letzten Jahr die Finalrunde erreicht und möchte das auch dieses Jahr schaffen“, so sein Anspruch nach dem letzten Vorrundenspiel. Dass es für ihn noch etwas weiter ging, dürfte ihn kaum gestört haben. Geist hingegen erfüllte mit dem zweiten Platz seine Ansprüche auf der, seiner Meinung nach, „schönsten Anlage in Deutschland“.

Noch keine Nominierungen für die nächsten Meisterschaften

Ebenfalls im Teilnehmerfeld zu finden: Bundestrainer Michael Koziol (BGS Hardenberg-Plötter), der sich mit dem 22. Platz zufriedengeben musste.

Allerdings blickte er mit einem Auge auch auf die Ergebnisse seiner Schützlinge. Im Juli findet die Deutsche Meisterschaft, im Oktober dann die Weltmeisterschaft statt. Nominierungen gab er aber noch nicht preis: „ Wenn ich das zu früh bekannt gebe, lassen sie zu sehr nach. Ich muss die an der kurzen Leine halten“, erklärte er mit einem Grinsen.

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