Eishockey - Oberliga Nord

Mehr Topspiel geht nicht: Herner EV gastiert in Tilburg

Das Topspiel in Tilburg steht Freitag für den Herner EV (li. Dominik Piskor) an. Sonntag ist Leipzig am Gysenberg zu Gast.

Das Topspiel in Tilburg steht Freitag für den Herner EV (li. Dominik Piskor) an. Sonntag ist Leipzig am Gysenberg zu Gast.

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

Herne.  Mehr Spitzenspiel als am Freitag geht nicht. Den Spielen des Herner EV bei den Trappers und gegen Leipzig folgen weitere stressige Wochen.

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Mehr Spitzenspiel geht nicht: Punktgleich und nur durch die Tordifferenz getrennt führen die Tilburg Trappers und der Herner EV die Tabelle der Oberliga Nord an.

An diesem Freitag treffen sie um 20 Uhr im Tilburger IJssportcentrum aufeinander. Am Sonntag empfängt der HEV um 18.30 Uhr mit den Icefighters Leipzig einen unbequemen Verfolger.

Die Köpfe frei bekommen

Für die Herner Cracks waren die vergangenen zwölf Wochen strapaziös. „Bis zum letzten Freitag hatten wir in dieser Zeit 24 Spiele“, rechnet HEV-Cheftrainer Danny Albrecht vor und gab seinen Spielern nach der 4:5-Overtimeniederlage bei den Hannover Indians gleich vier Tage frei: „Um einmal aus der Eishalle heraus zu kommen und den Kopf für andere Dinge frei zu bekommen.“

Weniger stressig wird’s demnächst allerdings auch nicht – allein bis zum Jahresende stehen weitere 15 Spieltage in der Oberliga an. Dabei ist schon das Programm an diesem Wochenende nicht von Pappe.

Beide Gegner lauf- und kampfstark mit hohem Tempo

„Beide Teams sind sehr lauf- und kampfstark und gehen ein hohes Tempo. Die Icefighters haben mit über 30 Prozent eine nahezu identische Powerplay-Quote wie wir. Tilburg hat die meisten Tore geschossen, Leipzig die zweitmeisten. Es steckt also sehr viel Offensivqualität dahinter“, sagt Danny Albrecht.

Mit den Tilburgern Max Hermens und Mitch Bruijsten sowie den Leipzigern Florian Eichelkraut und Hannes Albrecht finden sich in der Oberliga-Scorerliste nicht von ungefähr gleich vier gegnerische Angreifer unter den Top Acht.

Erste Vergleiche dieser Saison gingen an Herne

An die ersten Saisonvergleiche mit den beiden anstehenden Gegnern denkt man am Gysenberg dennoch gern zurück. Nach einem bis zur letzten Sekunde spannenden Duell wurden die Trappers mit 4:3 bezwungen, in Leipzig gab es einen allerdings von einigen strittigen Strafzeiten gegen die Gastgeber begünstigten 7:3-Erfolg, der in dieser Höhe nicht dem Spielverlauf entsprach.

Während Verteidiger Christopher Kasten nach verbüßter Sperre wieder zur Verfügung steht, ist der Einsatz von Nils Liesegang am Wochenende fraglich.

Silberstreif bei den beiden Langzeitausfällen

Der HEV-Stürmer musste seinen Einsatz in Hannover nach einer vorausgegangenen Trainingsverletzung nach zwei Dritteln abbrechen und sich in dieser Woche weiteren Behandlungen unterziehen.

Bei den beiden Langzeitausfällen gibt es einen Silberstreif am Horizont. Verteidiger Julius Bauermeister soll am darauf folgenden Wochenende wieder zur Verfügung stehen, Stürmer Artjom Alexandrov eine Woche später.

Neuwieds Förderlizenzspieler Maximilian Herz steht gegen Tilburg und Leipzig erneut im Herner Kader.

Gesamtbilanz gegen Leipzig ist positiv für den HEV

Gegen die Icefighters ist die Gesamtbilanz des HEV positiv. Von den 13 Duellen seit 2015 entschieden die Grün-Weiß-Roten neun für sich. Dass sich mit Hernes Co-Trainer Lars Gerike und Leipzigs Chefcoach Sven Gerike zwei Brüder an der Mannschaftsbank gegenüberstehen, gibt dem Vergleich mit dem aktuellen Tabellenfünften eine zusätzliche besondere Note.

Für zwei Auswärtsspiele des Herner EV haben sich die Anfangszeiten geändert. Wegen des Totensonntags am 24. November beginnt die Partie beim Krefelder EV in der Rheinlandhalle erst um 18 statt um 17.15 Uhr. Der Spielbeginn bei den Saale Bulls Halle am 28. Dezember verschiebt sich von 18.15 auf 19 Uhr.

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