Herner Silvesterlauf

Probst löst Bollmann ab

Marius Probst (l.), der beste Herner beim 36. Silvesterlauf, und sein Vorgänger Hendrik Bollmann.

Marius Probst (l.), der beste Herner beim 36. Silvesterlauf, und sein Vorgänger Hendrik Bollmann.

Foto: WAZ

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Hendrik Bollmann hat schon mehrfach, zuletzt 2011, auf der Bühne gestanden, um die Auszeichnung als bester Herner des Silvesterlaufes entgegenzunehmen. Am Montag musste der 30-jährige Lokalmatador aus Wanne-Eickel diesen Platz frei machen, für seinen deutlich jüngeren Nachfolger Marius Probst.

Gerade 17 Jahre jung ist der Herner, der früher für den Nachwuchs des SC Westfalia kickte, im August geworden. Als Leichtathlet läuft Probst im Trikot des TV Wattenscheid 01, wie auch noch Bollmann bis zum letzten Jahr, ehe er seine Leistungskarriere beendete und sich dem heimischen Baukauer TC anschloss.

Am Silvestertag 2012 wurde nun der Wachwechsel zwischen den beiden Hernern vollzogen. In 35:18 Minuten absolvierte Marius Probst die zehn Kilometer, belegte damit Platz 17 im Gesamteinlauf. Neun Positionen dahinter kam Hendrik Bollmann nach 36:59 Minuten ins Ziel. Für seinen Nachfolger hatte Bollmann nur lobende Worte: „Man muss sich mal seinen Laufstil angucken. Er läuft wie ein Kenianer. Wenn er vernünftig weiter macht, wird er ein richtig Guter.“

Marius Probst, der als Schüler zu Silvester schon die 1500 Meter am Gysenberg lief, blieb nach seinem ersten Erfolg als bester Herner über die 10 000 Meter bescheiden: „Es war schon richtig anstrengend, aber es bleibt auch noch Luft nach oben.“ Zum Ende des neuen Jahres will der dann 18-Jährige beim 37. Silvesterlauf wieder angreifen.

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