Fußball Kreispokal

Rasensport Wanne fordert Titelverteidiger DSC Wanne-Eickel

Der DSC Wanne-Eickel, mit Damian Bartsch, ist klarer Favorit im Pokal-Viertelfinale bei B-Kreisligist Rasensport Wanne.

Der DSC Wanne-Eickel, mit Damian Bartsch, ist klarer Favorit im Pokal-Viertelfinale bei B-Kreisligist Rasensport Wanne.

Foto: Kerstin Buchwieser / FUNKE Foto Services

Herne.  Am Bickernplatz ist schon Herne 70 gestürzt. Jetzt empfängt der RSV Wanne im Kreispokal den DSC Wanne-Eickel. Gibt es eine weitere Überraschung?

Den Auftakt in der Runde der letzten Acht im Krombacher-Kreispokal macht ein Wanne-Eickeler Nachbarschaftsduell der Marke „David gegen Goliath“. B-Kreisligist Rasensport Wanne versucht sich dabei an der schweren Aufgabe, Westfalenligist und Titelverteidiger DSC Wanne-Eickel aus dem Wettbewerb zu befördern.

Anstoß der Partie am Bickernplatz (Gelsenkircher Straße) ist um 19.15 Uhr.

Ein nasskalter Novemberabend auf Asche - das ist ganz sicher nicht gerade das beliebteste Szenario, das sich ein ambitionierter Westfalenligist so unter der Woche wünscht. Zumal es unter solchen Bedingungen auch gefährlich werden kann, dass man auf dem falschen Fuß erwischt wird.

„Kann schon sein, dass das nicht jedem Bock macht“, sagt DSC-Coach Sebastian Westerhoff deshalb, „das ist aber egal. Für uns geht es ganz klar ums Weiterkommen.“

Westerhoff: „Dürfen nicht überheblich auftreten“

Auch wenn den Gastgebern bereits in der Runde zuvor mit dem 3:2-Sieg über Bezirksligist SG Herne 70 eine Pokalüberraschung gelungen ist - dass dies nun gegen den nochmal zwei Klassen besseren DSC Wanne-Eickel wiederholbar ist, das scheint dann für die Rasensportler doch eher unrealistisch.

RSV-Vorsitzender Wilfried Dünnhölter sieht’s locker: „Wir hätten natürlich schon lieber wieder gegen einen Bezirksligisten gespielt.

Aber wir werden versuchen, uns vernünftig aus der Affäre zu ziehen.“ Ein wenig Hoffnung macht der Coup von Ligarivale SC Constantin, der sich sensationell mit 1:0 gegen Oberligist SC Westfalia Herne hatte durchsetzen können. Aber: „So leichtfertig wird Wanne wohl sicher nicht sein“, glaubt Wilfried Dünnhölter.

Sebastian Westerhoff setzt derweil klare Ziele: „Wir dürfen nicht überheblich auftreten. Und wir müssen ein Tor schießen um keinen Zweifel aufkommen zu lassen.“

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