Tischtennis 3. Liga

Ruhrstadt Herne: Samstag Schlüsselspiel, Sonntag wohl Pleite

Tobias Maciejok aus der zweiten Herner Mannschaft kommt zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz – und kann womöglich sogar zumindest im Doppel punkten.

Tobias Maciejok aus der zweiten Herner Mannschaft kommt zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz – und kann womöglich sogar zumindest im Doppel punkten.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Herne.  Der Herner Drittligist bestreitet an diesem Wochenende zwei Heimspiele. Während der Ausgang Sonntag wohl klar ist, wird es Samstag ganz spannend.

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Mit zwei Heimspielen am Samstag (15 Uhr) und Sonntag (14 Uhr) in der Ruhrstadt-Arena beschließt der TTC Ruhrstadt Herne die Hinserie. Dabei ist vor allem die Begegnung am Samstag gegen den TSV Schwarzenbek von größter Bedeutung im Abstiegskampf. Sonntag geht es gegen Hertha BSC Berlin.

Herne und Schwarzenbek haben beide erst drei Punkte, nur aufgrund des etwas besseren Spielverhältnisses liegen die Herner vor Schwarzenbek auf dem drittletzten Platz. Die wiederum haben die bessere Differenz gegenüber dem SV Siek, gegen den sie am Sonntag antreten werden, und der mit ebenfalls drei Punkten das Tabellenende ziert.

Mikka O’Connor wird am Wochenende bitter vermisst

Es wird sich also einiges an diesem Wochenende im Abstiegskampf bewegen. Umso bedauerlicher, dass den Ruhrstädtern nur drei Stammspieler zur Verfügung stehen. Mikka O’Connor ist in Finnland unabkömmlich. Alle Versuche des Ruhrstadt-Vorsitzenden Arthur Schemp, einen gleichwertigen Ersatz zu beschaffen, waren vergeblich.

So kommt Tobias Maciejok aus der Verbandsligamannschaft zu seinem zweiten Bundesligaeinsatz, während sein Teamkollege Nemanja Gambiroza am Sonntag gegen Hertha BSC spielen wird. Dennoch sieht Schemp seine Mannschaft gegen Schwarzenbek nicht chancenlos.

Abwehrspieler als besondere Prüfung für die Herner

„In Bestbesetzung wären wir Samstag sicherlich als Favorit in die Begegnung gegangen. Das sind wir jetzt natürlich nicht mehr. Zumindest ein Unentschieden traue ich uns aber trotzdem zu“, so Schemp.

Viel wird davon abhängen, wie Michael Tauber und Nicholas Tio mit dem Abwehrspieler Daniel Kleinert zurechtkommen. Als unschlagbar hat sich die neue Nummer eins der Gäste bei einer Bilanz von 4:10 bisher jedenfalls nicht erwiesen.

Wenn man davon ausgeht, dass Tobias Maciejok trotz aller Wertschätzung in den Einzeln kaum eine Chance haben dürfte, traut Schemp ihm im Doppel mit Uros Gordic durchaus etwas zu: „Die beiden haben bei Champions Düsseldorf ganz gut miteinander harmoniert und sind vielleicht für eine Überraschung gut.“

Gegen Hertha BSC ist Ruhrstadt wohl chancenlos

Keine positive Überraschung erwartet Schemp allerdings bei der Begegnung am Sonntag gegen Hertha BSC. „Da kann es für uns nur um Schadensbegrenzung gehen“, macht er sich gegen die Übermannschaft (16:0 Punkte) der Liga keinerlei Illusionen. Wer sich am Sonntag selbst ein Bild von der Klasse der vier Herthaner Floritz, Kosowski, Wosik und Toma machen möchte, kann dies mit der Eintrittskarte des Samstagspiels übrigens kostenlos tun.

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