Fussball

Sodinger Kirmes-Cup findet im Stadion am Schloss statt

Die Spielstätte der Westfalia ist wieder das „Stadion am Schloss“ - und ab Donnerstag Schauplatz des Turniers um den Cranger-Kirmes-Cup.

Die Spielstätte der Westfalia ist wieder das „Stadion am Schloss“ - und ab Donnerstag Schauplatz des Turniers um den Cranger-Kirmes-Cup.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Der Cranger-Kirmes-Cup des SV Sodingen findet in diesem Jahr im Stadion des SC Westfalia Herne statt, das nun wieder seinen alten Namen trägt.

Die Spielstätte des Fußball-Oberligisten SC Westfalia Herne steht in diesem Tagen zweifach im Blickpunkt.

Zum einen ist seit diesen Sonntag klar, dass dort ab kommenden Donnerstag das Turnier des SV Sodingen um den 20. Cranger-Kirmes-Cup ausgetragen wird. Zum anderen heißt es nicht mehr „real-Arena“, sondern hat seinen alten Namen „Stadion am Schloss“ zurück. Zumindest vorerst.

Der Rasenplatz im Glück-Auf-Stadion sei in keinem guten Zustand, erklärt Stefan Gosing, der Sportliche Leiter des SV Sodingen: „Der allererste Grund ist für uns die Sicherheit der Spieler. Die hat oberste Priorität.“

„Verletzungsgefahr war zu hoch“

Denn es seien noch nicht alle Rasenstücke angewachsen. „Das ist zu gefährlich“, sagt Gosing. SVS-Vorsitzender Klaus Tissarek erklärt auf der Sodinger Facebook-Seite ebenfalls: „Die Verletzungsgefahr für die Spieler war uns einfach zu hoch.“

Der zweite Grund, so Gosing: „Es würde vielleicht gehen, wenn wir bis Donnerstag warten. Aber dann haben wir nach dem Cranger-Kirmes-Cup einen Acker.“ Für die Sodinger als Gastgeber sei das natürlich alles andere als optimal: „Das ist für uns jetzt einige Mehrarbeit. Aber wir sind der Westfalia dankbar.“

Das Schild „real-Arena“ ist abmontiert

Gespielt wird im „Stadion am Schloss“. Das Schild „real-Arena“ ist abmontiert. „Der Vertrag ist ausgelaufen und wird nicht verlängert“, erklärt Westfalia-Vorsitzender Uwe Heinecke dazu. Real engagiere sich „in kleinerem Rahmen“ aber weiter, so Heinecke. Fürs Stadion, erklärt der Vorsitzende, sei die Westfalia nun auf der Suche nach einem möglichen neuen Namensgeber.