Eishockey - Oberliga Nord

Spiele des Herner EV sind bald live im Internet zu sehen

Die Vorbereitung läuft: Danny Albrecht (li.) steht mit seinem Team zurzeit zweimal täglich auf dem Eis.

Die Vorbereitung läuft: Danny Albrecht (li.) steht mit seinem Team zurzeit zweimal täglich auf dem Eis.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Die Spiele des Herner EV werden demnächst live und auch noch danach im Internet zu sehen sein. Der Verein sieht es als „zusätzliches Angebot“.

Danny Albrecht, der Trainer des Herner EV, hatte es schon in der vergangenen Woche gesagt, als die Oberligamannschaft mit dem Training angefangen hat: rund um das Team ist viel zu tun. Auf dem Eis zurzeit sowieso.

Denn in dieser Woche zum Beispiel sind die Herner montags bis mittwochs zweimal täglich auf dem Eis, an diesem Donnerstag am Abend. Ab Freitag stehen dann die ersten Vorbereitungsspiele an. Die Resonanz auf einige der Veränderungen in der Hannibal-Arena, bei denen Spieler und Trainer des EV auch selbst mit angepackt haben, seien etwa von den Neuzugängen schon positiv gewesen, sagt HEV-Sprecher Klaus Picker. Der eigene Fitnessraum direkt neben der neu umgebauten, jetzt größeren Kabine: beides sei schon sehr gut angekommen.

Eine Kamera und Künstliche Intelligenz

Eine weitere Neuerung zur kommenden Saison meldet der HEV: aus der Hannibal-Arena werden die Herner Spiele live übertragen.

Der Partner, den die Herner dafür gefunden haben, kennt sich beim HEV aus. Übertragen werden die Spiele von AISportswatch vom Essener Start-up soccerwatch.tv – und Geschäftsführer von AISportswatch ist Jan Taube, der selbst Eishockey gespielt hat, von 2008 bis 2010 auch für den Herner EV. Er sagt: „Alle Ligen, alle Sportarten, alles ist möglich dank Künstlicher Intelligenz.“

Die Spiele der DEL2 und auch die Begegnungen einiger Oberliga-Klubs sind beim Anbieter sprade.tv als Stream im Internet zu sehen. Dessen Übertragungen werden mit drei Kameras produziert, AISportswatch kommt mit einer Kamera aus, die durch Künstliche Intelligenz das Spielgeschehen verfolgt.

Ein zusätzliches Angebot

Die endgültigen Kosten für den Nutzer stehen noch nicht fest, sagt Klaus Picker. Ob das Zuschauer davon abhält in die Halle zu gehen? Die Frage habe man sich beim HEV gestellt, so Picker, sich aber dafür entschieden: „Das soll ein zusätzliches Angebot sein. Wer in der Hannibal-Arena gewesen ist, kann sich später auch noch mal die Höhepunkte des Spiels ansehen.“ Außerdem sei das auch eine Möglichkeit für Fans der Gästeteams, das Spiel ihrer Mannschaft zu verfolgen.

Ein weiterer Nutzer wird auch HEV-Trainer Danny Albrecht sein, denn er kann über eine spezielle Trainer-Funktion auf die Bilder zurückgreifen.

Wer Lust hat, die Spiele fachgerecht am Mikrofon zu begleiten, kann sich beim Herner EV (Kontakt über www.herner-ev.com) melden. Denn ein Live-Kommentar gehört (noch) nicht zum Künstliche-Intellgenz-Paket.

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