Fussball - Bezirksliga

Sportfreunde Wanne-Eickel wollen es zu Hause besser machen

Guter Auftakt: nach dem Sieg ggen Harpen (hinten 70-Kapitän Tom Cassebaum) tritt Aufsteiger SG in Günnigfeld an.

Guter Auftakt: nach dem Sieg ggen Harpen (hinten 70-Kapitän Tom Cassebaum) tritt Aufsteiger SG in Günnigfeld an.

Foto: Kerstin Buchwieser / FUNKE Foto Services

Herne  Nach der Niederlage zum Saisonauftakt empfangen die Sportfreunde Wanne-Eickel den TuS Heven. Die SG Herne 70 blickt forsch nach vorn.

Sportfreunde Wanne - TuS Heven (So., 15 Uhr, Wilhelmstraße). Das erste Saisonspiel hielt für die Sportfreunde in etwa das bereit, was man intern erwartet hatte: Die neuen Jungs sind fußballerisch talentiert und ihre Performance ist vielversprechend. Unterm Strich aber arbeiten sie noch nicht effizient und zeigen sich mitunter auch noch etwas grün hinter den Ohren. So stand man am Ende in Hattingen (1:2) etwas belämmert mit leeren Händen da.

Natürlich nimmt man sich vor, das erste Saison-Heimspiel erfolgreicher zu gestalten. „Heven wird aber auch nicht gerade einfacher“, vermutet Trainer Marco Jedlicka. Die Wittener hatten sich im ersten Spiel gegen Welper genau wie Wanne in den letzten Minuten noch die Butter vom Brot nehmen lassen und waren mit 2:3 als Verlierer vom Platz gegangen. Doch der Wanner Chefcoach beweist Geduld und will die Latte für seine Youngster gar nicht zu hoch hängen. „Ich denke, es wird noch etwas dauern, bis wir angekommen sind“, so Jedlicka. Nach dem Debüt am letzten Sonntag hatte er bereits viele lobende Worte gefunden. Jetzt soll der nächste Schritt folgen. „Im nächsten Spiel müssen sie es ein bisschen besser machen.“

Aufsteiger SG Herne 70 will den nächsten Gegner ärgern

VfB Günnigfeld - SG Herne 70 (So., 15.15 Uhr, Martin-Lang-Straße). Frei nach Theo Lingen bereiten sich die Siebziger auf ihre erste Auswärtsaufgabe vor: frisch, fromm, fröhlich, frei. Der Startsieg über Harpen hatte für große Erleichterung an der Vödestraße gesorgt. Der Bezirksliga-Start war für den Aufsteiger mit einem 2:1-Sieg perfekt ausgefallen. Und jetzt? „Jetzt wollen wir in Günnigfeld den nächsten ärgern“, blickte Trainer Sebastian Saitner locker-forsch nach vorn, ungeachtet der Namen, die da warten. Der Landesliga-Absteiger von Ex-Sportfreunde-Coach Dino Degenhard ist gespickt mit guten Fußballern wie Ex-DSC-Akteur Peter Rios-Pfannenschmidt oder weiteren gut Bekannten wie Erdal Bastürk, Fabio Battaglia, Fabrice Meinert oder Rene Merz. Doch ganz im Gegensatz zu den Hernern erlebte Günnigfeld ein Debakel zum Auftakt. Anstatt wie erhofft, das Tempo in der Bezirksliga mitzubestimmen landete die Degenhard-Elf feste auf der Nase und beobachtet die Liga nach dem 0:4 bei Wattenscheid 08 erst einmal von ganz hinten.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben