Fussball - Landesliga Frauen

SpVgg Horsthausen misslingt der Rückrundenauftakt

Eine weitere Niederlage mussten die Fußballerinnen der SpVgg Horsthausen (vorn li. Laura Hallmann) in Hohenlimbrug hinnehmen.

Eine weitere Niederlage mussten die Fußballerinnen der SpVgg Horsthausen (vorn li. Laura Hallmann) in Hohenlimbrug hinnehmen.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Herne.  Durch die 1:2-Niederlage beim SV Hohenlimburg fällt die SpVgg Horsthausen auf Platz drei zurück. Die Hoffnung liegt nun auf der Rückrunde.

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Auf den guten Auftritt im Kreispokal (Rückblick darauf hier) folgte für die SpVgg Horsthausen die Ernüchterung im Ligaalltag. Bei der 1:2-Niederlage bei der SV Hohenlimburg 1910 agierten die Horsthauserinnen zwar lange überlegen, mussten am Ende aber mit der zweiten Niederlage in Folge in der Landesliga die Heimreise antreten.

Die erfolgreichste Offensive der Liga mit immerhin 54 Toren stotterte. „Wir schießen, trotz vieler Großchancen, einfach kein Tor“, konstatierte SpVgg-Trainer Alexander Schmottlach nüchtern. Oftmals scheiterten sie an SV-Torhüterin Pia Holtmann, die den Sieg für die Gastgeberinnen festhielt. Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, verschoss Horsthausen noch einen Elfmeter.

Hohenlimburg macht aus zwei Chancen zwei Tore

Die beiden Gegentore fielen durch zwei identische Aktionen. Zwei Schüsse aus knapp 25 Metern, gefühlvoll über Ilka Müller gezirkelt, brachten Hohenlimburg bereits in der ersten Halbzeit auf die Siegerstraße. „Da machste nix“, beschrieb Schmottlach die Treffer.

Der „wunderschön herausgespielte“ zwischenzeitliche Ausgleich durch Rebecca Jütte (27.) änderte nichts am Endergebnis. Schmottlach: „Wir hätten noch ganz, ganz lange weiterspielen können und kein Tor mehr geschossen.“

Negativerlebnis vor der Winterpause

Damit ist die Spielvereinigung vorerst auf Platz drei abgerutscht, hat aber nur einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer FC Borussia Dröschede. „Wir müssen uns nun damit abfinden, dass wir mit einer Niederlage in die Winterpause gehen“, erklärte Schmottlach.

Der Fokus liegt nun auf den Begegnungen nach der pflichtspielfreien Zeit. „Wir hoffen einfach, dass keine Spielerinnen mehr ausfallen oder sich verletzen, damit wir zum 1. März wieder vernünftig angreifen können“, blickte Schmottlach voraus.

Die Pole Position ist die SpVgg Horsthausen vorerst los und muss sich nun wohl oder übel wirklich mit der Jägerrolle identifizieren. Möglicherweise setzt dies für die restliche Rückrunde ja zusätzliche Kräfte frei.

SpVgg Horsthausen: Müller; Zurek, Schneider (57. V. Niestroj), Busatta, Güthling (74. Lorent) - Gil, Hallmann, Marschallek (74. Mahlinger), Kussberg - Wegener (57. N. Niestroj), Jütte.

Tore: 1:0 (2.) Kampczyk, 1:1 (27.) Jütte, 2:1 (34.) Höhle.

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