Basketball U18 WNBL

SteelFire und Neuss machen Werbung für Jugendbasketball

Jule Groll (hier im Vorjahres-Achtelfinale gegen Braunschweig/Wolfenbüttel) brachte gegen die Junior Tigers aus Neuss ihre ganze WNBL-Erfahrung zur Geltung und steuerte zwölf Punkte bei.

Jule Groll (hier im Vorjahres-Achtelfinale gegen Braunschweig/Wolfenbüttel) brachte gegen die Junior Tigers aus Neuss ihre ganze WNBL-Erfahrung zur Geltung und steuerte zwölf Punkte bei.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

SteelFire 3-2-1, das Kooperationsteam aus Herne/Bochum/Hagen, setzte sich gegen die TG Neuss Junior Tigers 77:67 durch und schob sich nach vorn.

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Herne/Bochum. SteelFire 3-2-1 Herne/Bochum/Hagen – TG Neuss 77:67 (44:28). Die schwache SteelFire-Vorstellung der vergangenen Woche in Bonn ärgerte Spielerinnen wie auch Trainerteam gleichermaßen. Möglichst schnell wollten alle Beteiligten deshalb den Kurs wieder korrigieren, auch wenn sich mit der TG Neuss der aktuelle Tabellenführer der Nordwest-Gruppe in der Bochumer Rundsporthalle vorstellen sollte.

Motiviert und taktisch gut eingestellt brachten die Gastgeberinnen den ersten Viertel-Sieg sicher mit 21:7 in die kurze Pause. Neuss schüttelte die zuvor an den Tag gelegte Lethargie jedoch ab und ein offener und energievoller Schlagabtausch sorgte für viel Spaß bei den zahlreich versammelten Zuschauern.

Beide Mannschaften bestätigen starkes Niveau der WNBL

Tolle Aktionen auf beiden Seiten bestätigten das starke Niveau in der höchsten deutschen Jugendliga. Die SteelFire-Fans hatten aber diesmal mehr Grund zu Freude, da ihr Team nach zwanzig gespielten Minuten beim 44:28 auf eine ordentliche 16-Punkte-Führung blicken konnte.

Der Pausentee wirkte bei den Gästen allerdings sichtlich besser: Denn die spielten nun aggressiver, während sich in Reihen der Kooperationsspielerinnen gleichzeitig Verunsicherung breitmachte. Sie trauten sich weniger in der Offensive zu und im Eins-gegen-Eins schlichen sich Unsicherheiten ein. So konnte Neuss in der Folge leicht aufholen.

Neuss kam nochmal bedrohlich nahe heran

Im letzten Spielabschnitt spielten die Gäste aus Neuss dann genau so, wie man es von einem Gruppenersten erwartet. Immer mit dem Blick auf die Punktetafel zogen sie Wurf für Wurf nach und 1 Minute 42 vor Ende leuchtete der Punktestand nach einem erfolgreichen TG-Dreier in bedrohlichem Rot: 70:67.

Was für ein toller Kampf! Mit mehr „Feuer“ gewann SteelFire dann nach einer letzten Auszeit den letzten Lauf mit 7:0 und brachte den Sieg so in trockene Tücher. Mit dem dritten Sieg in der WNBL-Hinrunde liegt Herne/Bochum/Hagen nunmehr kurioserweise punktemäßig gleichauf mit den Metropol Girls, Bonn und Neuss gemeinsam an der Spitze. Osnabrück könnte sich im Nachholspiel gegen Hürth sogar noch hinzugesellen. Es ist also alles drin. Am 15.12. geht es weiter gegen Hürth, dann läuft SteelFire erstmals in der Herner H2K-Arena auf.

Viertel: 21:7, 23:21, 19:23, 14:16

SteelFire: Polleros (32), Groll (12), Köhne (10), Wüllrich (6), Röspel (5), Czerkawski (4), Birtner (4), Schechinger (2), Kuper (1), Kortenacker (1), Neuhaus, Behr.

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