Fußball

Stimberg-Elf steht nach 4:1-Sieg vor dem Halbfinaleinzug

Erkenschwicks zweifacher Torschütze Timo Conde behauptet auch hier den Ball gegen Aleksandar Gjorgjievski.

Erkenschwicks zweifacher Torschütze Timo Conde behauptet auch hier den Ball gegen Aleksandar Gjorgjievski.

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

Beim Cranger-Kirmes-Cup des SV Sodingen ist die erste Entscheidung gefallen. BW Langenbochum hat keine Chance mehr, das Halbfinale zu erreichen.

Die erste Entscheidung im 20. Cranger-Kirmes-Cup ist bereits am Samstag gefallen. Nach dem zweiten Vorrunden-Spieltag der Gruppe A hat BW Langenbochum auch rechnerisch keine Chance mehr auf den Einzug ins Halbfinale. Die besten Karten auf den Gruppensieg hat die SpVgg Erkenschwick, die sich gegen TuS Bövinghausen überraschend sicher mit 4:1 durchsetzte.

BWW Langenbochum - FC Altenbochum 1:3. Wie schon beim 1:1 gegen Erkenschwick gefiel der ambitionierte Bezirksligist aus Bochum mit einer sehr soliden Leistung und holte sich nicht unverdient die drei Punkte. Beide Teams hielten gut ihre Grundordnung, spielten kompakt und zeigten auch einige ansprechende Kombinationen. Die erste Chance bot sich dem Landesliga-Aufsteiger aus Herten, als Sebastian Hagemeister einen gechippten Freistoß knapp am Winkel vorbei lenkte. Danach ging es hin und her, richtig gefährlich aber wurde es zunächst nicht. Bis zur 27. Minute, als Sven Scheffler den Ball fein mit der Brust annahm und den abtropfenden Ball direkt aufs Langenbochumer Tor brachte, wo Malte Gottschlich aber richtig stand und parierte. Im direkten Gegenzug dann das 1:0 für die Blau-Weißen durch Yannick Außem, der auch noch den FCA-Torwart ausspielte und aus spitzem Winkel ins leere Tor traf. Nur drei Minuten später aber zauberte Ivo Kleinschwärzer einen Freistoß aus 25 Metern zum Ausgleich in den Knick.

Gewitterschauer in der Pause

In der Pause ging dann ein heftiger Gewitterschauer über dem Stadion am Schloss nieder, und auch als Sascha Tysiak das Spiel wieder anpfiff, zuckten noch einige Blitze am Herner Himmel. Auch auf dem Platz wurde viel Energie freigesetzt. Beide Teams erspielten sich Chancen, wollten den Sieg. Die Entscheidung fiel dann binnen einer Viertelstunde. Zunächst verwandelte Ferras Allamushi einen an Kleinschwärzer verwirkten Foulelfmeter, dann besorgte erneut der junge Allamushi mit einem Sonntagsschuss am Samstag den 1:3-Endstand.

TuS Bövinghausen - SpVgg Erkenschwick 1:4. Überraschend deutlich fertigten Ahmet Inals Erkenschwicker den am Donnerstag noch so überzeugenden Landesliga-Aufsteiger ab. „Bei uns fehlten heute sechs Leute, und es war das vierte Spiel in einer Woche. Wir waren einfach platt“, lautete die Erklärung von TuS-Trainersohn Nico Legat. Ohne die früheren Herner Dejan Petrovic und Sebastian Mützel fehlte den Dortmundern die Durchschlagskraft, so dass sie aus ihre guten Ansätze nur wenig machten. Deutlich effektiver und abgezockter die Stimberg-Elf. Mit Lukas Große-Puppendahl und dem früheren DSC-Spieler Dzenan Pilica hatte sie enorm zweikampfstarke Spieler im Zentrum, die viele Bälle eroberten. Und dann ging oft sofort die Post ab – entweder über den robusten Timo Conde, oder über die schnellen Skander Soltane, Nehnan Sarikiz und Tolga Cengelcik.

Timo Conde trifft zweimal

Beim 0:1 (11.) nutzte Conde einen zu kurz geratenen Rückpass, beim 0:2 dribbelte Sarikiz in den Sechzehner und spitzelte den Ball am Torwart vorbei (30.). Der frühere Herner Cihan Yilmaz hatte die Riesenchance zum Anschluss, aber der starke Philipp Ampft wehrte seinen Foulelfmeter mit einer Glanzparade ab (35.). Nach der Pause bemühte sich der TuS weiter, vergab aber vorne seine Chancen und leistete sich hinten weiter Fehler, die Conde (60.) und Wessendorf mit einem im Nachschuss verwandelten Elfmeter zum 0:4 (66.) bestraften. Trotzdem gab die Legat-Elf nicht auf, spielte in der letzten Viertelstunde auf ein Tor und wurde wenigstens noch durch einen Yilmaz-Kopfball zum 1:4 (81.) belohnt.

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