Fussball - Westfalenliga

SV Sodingen hofft bei YEG Hassel auf den Start einer Serie

So wollen sich die Sodinger wieder gerne sehen: jubelnd. Sonntag treten sie beim Schlusslicht YEG Hassel an.

So wollen sich die Sodinger wieder gerne sehen: jubelnd. Sonntag treten sie beim Schlusslicht YEG Hassel an.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Etwas befreiter nach dem ersten Saisonsieg über den TuS 05 Sinsen (3:0) kann der SV Sodingen aufspielen – am Sonntag beim Letzten YEG Hassel.

YEG Hassel - SV Sodingen (So., 15 Uhr, Lüttinghofstraße 3, Gelsenkirchen). „Eigentlich hatten wir immer gute Stimmung unter der Woche“, blickt SVS-Coach Timo Erkenberg auf die sieben Spieltage währende sieglose Zeit beim Aufsteiger zurück. „Nur halt etwas auf kurzer Zündschnur in den letzten Wochen.“ Nach dem ersten Saisonsieg letzten Sonntag gegen Sinsen ist die Explosivität der Lage nun spürbar zurückgegangen.

Sodingen kann dadurch auch etwas befreiter bei YEG Hassel aufspielen.

Mit gutem Gefühl durch die Woche gekommen

Jedenfalls stellt Erkenberg fest, „mit einem guten Gefühl“ durch die aktuelle Woche gekommen zu sein. Die Jungs hätten akribisch auf den ersten Sieg hingearbeitet, und nun endlich Erfolg gehabt. „Ich habe ihnen aber Dienstag direkt gesagt, dass sie sich jetzt auf gar keinen Fall ausruhen dürfen“, so Erkenberg.

„Sondern vielmehr jetzt immer solche Leistungen abrufen müssen wie gegen Sinsen.“ Erst recht in solch wichtigen Spielen wie jetzt in Gelsenkirchen.

Trainer Erkenberg hält den Gegner für eine „Wundertüte“

YEG Hassel hat nach dem vergangenen Spieltag die Rote Laterne vom SV Sodingen übernommen und ist nun mit vier Punkten wieder einmal Schlusslicht der Westfalenliga. Timo Erkenberg weiß dabei gar nicht so genau, sie einzuschätzen.

Sodingens Trainer hält den kommenden Gegner für eine „absolute Wundertüte“. Das 4:0, welches die Gelsenkirchener zwischendurch in Erkenschwick aus dem Hut zaubern konnten, ringt Erkenberg durchaus Respekt ab. „Ich weiß nicht genau, was da auf uns zukommt. Es ist auf jeden Fall ein Sechs-Punkte-Spiel für uns.“

Saisonsieg Nummer zwei soll unmittelbar folgen

In der Bilanz ist zu erkennen, dass Hassel zu Hause noch keinen Sieg verbuchen konnte und Sodingen auswärts lediglich einmal als Verlierer vom Platz gehen musste. Das Spiel beim Tabellenletzten scheint also für Sodingen gut dazu geeignet zu sein, die gesteckten Ziele in die Tat umzusetzen.

„Wir wollen natürlich versuchen, am Sonntag eine kleine Serie zu starten“, meint Erkenberg nämlich. Saisonsieg Nummer eins soll demnach möglichst unmittelbar die Nummer zwei folgen. „Wir werden fokussiert zu Werke gehen.“

Wahrscheinlich gleiche Startelf wie beim Sieg gegen Sinsen

Auf einen Einsatz von Beginn an dürfen sich dabei wohl die siegreichen elf Mann vom Vorsonntag einstellen. Sehr wahrscheinlich jedenfalls, sagt Erkenberg, werde er denen wieder das Vertrauen schenken, sofern bis Sonntagnachmittag nichts passiert.

Aber die besonders frohe Kunde heißt beim SVS: Alle Mann trainieren wieder und sind einsatzbereit, es gibt keine Ausfälle mehr. Dennis Konarski ist wieder eingestiegen. Und auch Serdar Yigit meldet sich nach zwei beruflich bedingt verpassten Spielen wieder zurück.

Planmäßig, so auch der Stand von Freitagnachmittag, soll in Hassel auf Naturrasen gespielt werden. Doch Timo Erkenberg bereitet sein Team alternativ auch schon auf Kunstgrün vor. „Man munkelt nämlich, das Spiel werde noch auf den Kunstrasenplatz verlegt“, so der Trainer des SV Sodingen.

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