Fussball - Westfalenliga

SV Sodingen setzt gegen BSV Schüren auf die Heimstärke

Heimauftritt: der SV Sodingen (li. Chahin Abdallah) empfängt am Sonntag im Glück-Auf-Stadion den BSV Schüren.

Heimauftritt: der SV Sodingen (li. Chahin Abdallah) empfängt am Sonntag im Glück-Auf-Stadion den BSV Schüren.

Foto: Thorsten Tillmann / Funke Foto Services

Zum Auftakt hat der SV Sodingen in Erkenschwick gepunktet. Sonntag gegen den BSV Schüren setzt der Aufsteiger auf die Heimstärke der Vorsaison.

In Erkenschwick sah Trainer Timo Erkenberg seinen SV Sodingen am ersten Spieltag über 70 Minuten als die bessere Mannschaft. Am Ende musste sich der Aufsteiger beim 1:1-Remis zwar mit einem Punkt begnügen, doch die Brust ist mit dem ersten Auftritt eher ein Stückchen breiter geworden. Am Sonntag (15 Uhr) steht das Aufeinandertreffen der Meister der letzten beiden Landesliga-Spielzeiten auf dem Programm. Der SV Sodingen, Meister 2019, empfängt im Glück-Auf-Stadion den Vorjahres-Besten BSV Schüren.

Auch wenn man sich mit den Dortmundern in jüngerer Vergangenheit häufig die Klingen gekreuzt hat – mit dem BSV der letzten Jahre, sei die Mannschaft nicht mehr zu vergleichen, sagt Timo Erkenberg. „Das ist schon eine stark veränderte Truppe. Zuletzt haben sie mit Kamil Bednarski ja auch noch mal eine richtige Rakete verpflichtet.“

Von Schürens Ergebnis gegen den DSC lässt man sich nicht täuschen

Zum Auftakt gegen den DSC Wanne-Eickel war der Ex-Regionalligaspieler (u.a. RWE, Wuppertal) noch nicht zum Einsatz gekommen. Erkenberg ist gespannt: „Mal sehen, ob es gegen uns so weit sein wird.“

Dass die Dortmunder gegen Wanne-Eickel glatt mit 1:4 den Kürzeren gezogen haben, hält Sodingens Coach für nicht ganz so repräsentativ. Das Ergebnis gegen den DSC täusche, sagt er, Schüren sei schon eine sehr starke Truppe. Entsprechend werde seine Mannschaft auch keineswegs blauäugig ins Spiel gehen. Man wolle vielmehr an die eigene Leistung vom Vorsonntag anknüpfen, erst recht auf eigenem Rasen.

Das eigene Spiel durchsetzen

„Wir werden das Spiel wieder so angehen wie am Sonntag und versuchen, unser Spiel durchzusetzen“, so Timo Erkenberg.

Wir haben uns gegen Erkenschwick gut verkauft, deshalb werden wir uns auch gegen Schüren auf unsere Stärken verlassen.“ Die Gäste hat der SVS-Coach in dem im Netz vorhandenen Livestream vom Spiel gegen den DSC aktuell noch einmal genau unter die Lupe genommen und sich daraufhin ein passendes Rezept zurecht gelegt. Vor allem aber wolle man, sagt er, wie schon im ersten Spiel, „wieder nahe an hundert Prozent“ kommen.

Hoffen auf den Vorteil der eigenen Spielstätte

Einen zusätzlichen kleinen Vorteil erhofft sich der Aufsteiger von seiner Spielstätte. In der vergangenen Saison war die Heimstärke schließlich maßgeblich mitentscheidend, dass der Aufstieg in die Westfalenliga gelingen konnte.

Die besondere Rasenqualität spiele dabei eine wichtige Rolle, glaubt der Trainer. „Unser Rasen ist ja nicht richtig gerade“, erklärt Erkenberg. Und dass man an diesen Untergrund mit dem recht eigenwilligen Profil gewöhnt sei, bringe schon gewisse Vorteile.

In der Startelf werden sich in jedem Fall gegenüber der Remis-Formation aus Erkenschwick auf zwei Positionen Veränderungen ergeben. Dennis Konarski und Sebastian Freyni werden jeweils privat verhindert sein und müssen deshalb ersetzt werden. Mit welchen Alternativen der SV Sodingen gegen Schüren aufwarten wird, hat Timo Erkenberg allerdings noch nicht verraten. „Das Bewerbungsverfahren ist in vollem Gange“, schmunzelt der Coach.

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