Hallenfußball

SVS scheitert im Neunmeterschießen

Foto: WAZ FotoPool

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Zwölf Mannschaften nahmen am Sonntag um 10.30 Uhr den Kampf in der Zwischenrunde auf. Obwohl es hier noch in vier Dreiergruppen um Punkte ging, wurde das erste Neunmeterschießen fällig. Titelverteidiger TuS Hordel, die SpVgg Horsthausen und Fortuna Herne hatten sich im Kreis geschlagen, für Landesligist Fortuna war das Turnier durch das schlechteste Torverhältnis beendet. Das Neunmeterschießen um Platz eins in Gruppe E entschied Hordel mit 5:4 gegen Horsthausen für sich.

Spannend ging es auch in Gruppe F zu, weil Westfalia Herne sich beim 2:2 gegen den BV Herne-Süd die ersten Punktverluste leistete und dadurch in ihrem zweiten unter Zugzwang stand. Aber gegen den FC Marokko Herne ließen die Strünkeder mit 3:0 nichts anbrennen und sicherten sich durch das Torverhältnis noch Pole-Position vor den Südern, die Marokko knapp mit 5:4 bezwungen hatten.

In der Gruppe G konnte SVS-Coach Rolf Lambertz die Spiele weiterhin entspannt verfolgen. Die Gastgeber spielten wie in der Vorrunde souverän auf und sicherten sich mit klaren Erfolgen gegen Arminia Sodingen (3:0) und SG Herne 70 (3:1) den Einzug ins Viertelfinale vor ihrem Ortsrivalen Arminia.

Ebenso so klar beherrschte der SV Wanne 11 die Gruppe H mit Siegen über Firtinaspor (2:0) und den SC Constantin (4:0). Die Firtinen schickten den SCC mit 2:1 nach Hause.

Weiter ging’s im K.o.-System, und jetzt wurde es auch richtig spannend. Zunächst musste der Titelverteidiger aufs Feld und lag plötzlich mit 0:1 zurück. Lennart Leipski hatte den BV Herne-Süd in Führung geschossen, und dieser Vorsprung reichte den Südern auch nach zweimal acht Minuten. Damit stand bereits fest: Der Pokal ist wieder in Herne.

Und einer der Kandidaten für den Pott war natürlich weiterhin der favorisierte NRW-Ligist SC Westfalia Herne, der sich mit dem höchsten Sonntagergebnis von 7:3 sicher gegen Arminia Sodingen behauptete.

Aber was hatten die Gastgeber noch drauf? Zweimal lag der SV Sodingen gegen Firtinaspor zurück, erarbeitete sich reichlich beste Torchancen, doch am Ende reichte es nur noch zum 2:2-Ausgleich. Und bei der folgenden Neunmeter-Lotterie zogen die Grün-Weißen gleich drei Nieten, und am Ende jubelten die Firtinen über ihren 5:4-Erfolg. „Wir haben wirklich guten Fußball gespielt. Aber wenn man dann seine Chancen nicht nutzt, ist das einfach ärgerlich“, war Trainer Rolf Lambertz nach dem Viertelfinal-K.o. enttäuscht.

Wesentlich besser machte es anschließend das Team von Roger Petzke. Erneut blieb die beste Turnierabwehr ohne Gegentor, und mit einem verdienten 2:0 über Horsthausen zog der SV Wanne 11 ins Halbfinale ein.

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